Staugeplagter als Geisterfahrer auf A10 unterwegs
75-jähriger Wiener wendete im Rückstaubereich der Blockabfertigung und fuhr am Pannenstreifen in Richtung Knoten Ennstal. Motorradstreife stoppte ihn

Foto © APASommerlicher Stau auf der Tauernautobahn ist nichts ungewöhnliches - dem Wiener, der einfach umdrehte, hat's aber offensichtlich gereicht
Wegen des kilometerlanges Staus auf der Tauernautobahn im Salzburger Pongau hat gestern, Samstag, Mittag ein Autofahrer aus Wien offensichtlich die Nerven verloren. Der 75-jährige Lenker, der in Richtung Villach unterwegs war, wendete im Rückstaubereich der Tauerntunnel-Blockabfertigung am Pannenstreifen und fuhr gegen die Fahrtrichtung zur Auffahrt Knoten Ennstal zurück. Dort wollte er die A10 verlassen, eine Motorradstreife der Autobahnpolizei St. Michael im Lungau konnte den Geistfahrer vorher noch stoppen.
Einfach umgedreht.
Die Geisterfahrt dauerte offenbar nicht lange: Der Lenker war nach eigenen Angaben von der Ennstal Straße (B 320) auf die Autobahn aufgefahren. Als nichts mehr weiter ging, drehte er um und fuhr entlang des Pannen- bzw. Beschleunigungsstreifens zurück zum Knoten Ennstal (Gemeindegebiet Altenmarkt).
Mit Frau und Kind.
In dem Pkw befanden sich die Frau des Wieners und ein Kind. Die Beamten konnten keine Lenkerbeeinträchtigung (zum Beispiel durch Alkohol, Anm.) feststellen. Der Geisterfahrer wird angezeigt.










