Nachbarin in Korneuburg erschlagen: 18 Jahre Haft für 80-Jährige
Die 80-Jährige war angeklagt, ihre Nachbarin mit einem stumpfen Gegenstand attackiert und erschlagen zu haben. Die Mitangeklagte 59-jährige Tochter wurde zu zwei Monaten bedingt verhaftet. Nicht rechtskräftig.
18 Jahre Haft wegen Mordes und Diebstahl: So
hat am Donnerstag am Landesgericht Korneuburg das Urteil gegen eine
80-Jährige gelautet. Die Polin soll im Oktober 2007 eine 78-jährige
Nachbarin erschlagen haben, danach habe sie aus der Wohnung des
Opfers Schmuck und vier Weinflaschen an sich genommen. Die wegen
Hehlerei mitangeklagte 59-jährige Tochter erhielt zwei Monate Haft
auf Bewährung. Beide Schuldsprüche sind nicht rechtskräftig.
Streit.
Die 80-Jährige soll am Abend des 22. Oktober 2007 in Korneuburg
mit der 78-Jährigen in Streit geraten sein. Die Beschuldigte habe in
der Folge dem Opfer in seiner Wohnung etwa 36 Mal mit einem stumpfen
Gegenstand gegen den Kopf geschlagen. Die Niederösterreicherin wurde
einen Tag später tot in ihren Räumlichkeiten aufgefunden. Die
59-jährige Tochter der Hauptangeklagten habe den Schmuck, etwa eine
Kette und ein Goldarmband, vergraben, um die Tat der Mutter zu
decken.










