Lehrer wegen Kinderporno-Besitzes bedingt verurteilt
Bedingte Haftstrafe und Geldbuße für Villacher Pädagogen, der zahlreiche Kinderpornos besaß.
Wegen Besitzes von Kinderporno-Videos und ebensolchen Fotos ist am Dienstag ein Villacher Hauptschullehrer am Landesgericht Klagenfurt zu einer bedingten Haftstrafe von fünf Monaten und einer Geldbuße von 3000 Euro verurteilt worden. Der Mann, der von sich behauptete, als Kind von einer Frau sexuell missbraucht worden zu sein, befindet sich inzwischen freiwillig in psychiatrischer Behandlung.
"Falsch" zugestellt.Der Fall war aufgeflogen, weil ein Briefträger die Post falsch zugestellt hatte. Eine Nachbarin hatte die Briefsendung geöffnet, darin eine DVD mit Kinderpornos gefunden und die Polizei verständigt. Eine Hausdurchsuchung brachte dann Unmengen an einschlägigem Material zu Tage, darunter mehr als 200 DVDs.
Leid der Kinder "wohl verdrängt". Er selbst habe Kinder nie missbraucht, sondern nur seine Fantasien
ausgelebt, versicherte der Pädagoge vor Gericht. Dass Kinder bei der
Produktion der Fotos und Videos missbraucht worden sind, habe er wohl
verdrängt. Die Entscheidung, ob der Mann weiter als Lehrer arbeiten
darf, liegt beim Landesschulrat.










