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Gefälschtes Aspirin in Frankreich beschlagnahmt Zwei Polizisten als Retter in letzter Minute Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Gefälschtes Aspirin in Frankreich beschlagnahmt Zwei Polizisten als Retter in letzter Minute
Zuletzt aktualisiert: 05.07.2008 um 20:13 Uhr

Bus touchierte Pkw: 22 Verletzte

Voll besetzter Reisebus stürzte nach Kollision mit Pkw Samstag früh auf der A 10 über die Böschung und blieb in Baumgruppe hängen. 17 Kinder und fünf Erwachsene wurden leicht verletzt.

Foto © Riepress

Samstag, kurz nach sieben Uhr früh heulten in Spittal die Sirenen. "Schwerer Unfall mit einem voll besetzten Bus auf der A 10", lautete die Meldung.

Bild des Schreckens. Als die Einsatzkräfte am Unglücksort ankamen, bot sich ihnen ein Bild des Schreckens. Der stark beschädigte Bus hing seitlich in den Bäumen der Autobahn-Böschung. Mehrere Erwachsene und Kinder drängten sich im Bus, einige von ihnen sprangen in Panik aus den Fenstern, da die Scheiben teilweise zu Bruch gegangen waren. Der Reisebus war mit sieben Erwachsenen und 31 Kindern - darunter ein Säugling und ein Kleinkind - besetzt gewesen. Alle waren zu einem Reitturnier in St. Paul im Lavanttal unterwegs.

Von Bäumen gebremst. Laut Polizei war ein 55-jähriger Aushilfsfahrer mit dem Bus vom Weißensee kommend bei Spittal-Ost auf die Tauernautoban (A 10) aufgefahren. Beim Einordnen vom Beschleunigungsstreifen auf den ersten Fahrstreifen kollidierte der Bus seitlich mit einem Pkw, der von einem 30-jährigen Deutschen gelenkt wurde. In der Folge kam der Bus von der Fahrbahn ab, überfuhr die Leitschiene, stürzte rund fünf Meter über die Straßenböschung und kam schließlich seitlich an den Bäumen lehnend zum Stillstand.

22 Verletzte. 22 Menschen, davon 17 Kinder, wurden verletzt und nach der Erstversorgung am Unfallort von den Rettungskräften in die Krankenhäuser nach Spittal und Villach gebracht. Ein Kind wurde vom Rettungshubschrauber ins LKH Villach geflogen. Zum Glück dürften aber alle Verletzungen nur leicht sein. Der Pkw-Lenker sowie dessen Gattin und die ein Jahre alte Tochter des Paares blieben unverletzt.

Großes Glück. "Die Insassen und der Fahrer hatten Riesenglück, denn die Böschungsbäume verhinderten, dass der Bus umkippte", sagte der Polizeibeamte Christian Putz. Divergierende Aussagen gibt es von den beiden Lenkern darüber, wer wen übersehen oder behindert hatte. Der "tote Winkel" im Rückspiegel oder die tief stehende

Morgensonne. Morgensonne könnten ebenfalls zur Unglücksursache beigetragen haben. "Bei diesem Unfall ist im Bus ein Schutzengel mitgefahren", sagte der Spittaler FF-Kommandant Franz Brunner. Auch Einsatzleiter Ernst Geier von der FF St. Peter-Amlach sprach von "einem glücklichen Ausgang". Für das Rote Kreuz Spittal war es der bisher größte Einsatz. "Wir hatten drei Notärzte, 30 Sanitäter, neun Fahrzeuge und fünf Mitglieder der Kriseninterventionsgruppe im Einsatz. Dabei hat sich die für die Euro08 erfolgte Ausbildung als zielführend erwiesen", sagt RK-Sprecher Peter Kampl.

HELMUT STÖFLIN UND ULRIKE GREINER

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Foto © Stöflin

Der deutsche Unfallwagen weist nur eine leichte Schramme aufFoto © Stöflin

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Die Kinder bei ihrer VersorgungFoto © APA/Rieder

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Die jungen Insassen erlitten zum Teil Prellungen und SchnittwundenFoto © Riepress

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Der Bus stürzte über eine 10 Meter tiefe BöschungFoto © Riepress

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