Rom will City-Maut einführen
Umweltbelastende Pkw zahlen bis zu 10 Euro pro Tag. Dadurch sollen die permanenten Verkehrsstaus sowie die Smog-Werte verringert werden.

Foto © APDie "heilige Stadt" kämpft mit Verkehrsproblemen
Rom will sich an Mailand und London ein Beispiel
nehmen und überlegt die Einführung der City-Maut "Ecopass" für die
Umwelt belastende Fahrzeuge. Wer mit einem Auto des Typs Euro 1 oder
einem Dieselfahrzeug der alten Generation ins Zentrum will, muss dann
zwischen zwei und zehn Euro zahlen. Für Bewohner der Innenstadt gibt
es Ausnahmeregelungen. "Wer die Umwelt verschmutzt, muss zahlen",
lautet der Slogan der Stadtverwaltung unter der Leitung des neuen
Bürgermeisters Gianni Alemanno.
Staus beseitigen.
Mit der Initiative will der Bürgermeister die permanenten
Verkehrsstaus in der Innenstadt beseitigen. Außerdem sollen durch die
"Pollution Charge" (Umweltverschmutzungs-Gebühr) die Smog-Werte
verringert werden. Smog belastet Rom jeden Winter. In den vergangenen
Jahren war öfters ein komplettes Fahrverbot verhängt worden.
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City-Maut
Schon London, Oslo und Stockholm hatten ähnliche Maßnahmen ergriffen. Jedoch müssen Autofahrer in der britischen Hauptstadt tiefer in die Geldbörse greifen: In London beträgt die City-Maut seit 2003 stolze fünf Pfund (6,32 Euro).










