Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 06:51 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Tornados in drei US-Staaten forderten einen Toten Dutzende Verletzte bei Zugsunglück bei New York Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Tornados in drei US-Staaten forderten einen Toten Dutzende Verletzte bei Zugsunglück bei New York
Zuletzt aktualisiert: 25.06.2008 um 05:10 UhrKommentare

Luchs streift wieder durch Wälder

Fünf Bären besuchen neben den Luchsen regelmäßig die Karnischen Alpen. Das ergab ein EU-Projekt, das die Kärntner Wildtiere erforschte.

Der Luchs besucht von Italien aus die Kärntner Wälder

Foto © APA/HollemannDer Luchs besucht von Italien aus die Kärntner Wälder

Lange Zeit dachte man, dass die Streifzüge des Luchses nicht mehr durch die hiesigen Wälder führen würden. Doch jetzt wurde die Kärntner Jägerschaft eines Besseren belehrt: Die Pinselohrkatze wird wieder heimischer.

Fotografiert. "Bei den Luchsen konnten wir zwar auf Kärntner Seite keinen feststellen, aber auf der italienischen Seite wurden die Tiere fotografiert", erzählt Paolo Molinari, Koordinator des von den italienischen Bundesforsten durchgeführten EU-Projektes "Life Natura 2000". "Die Tiere wechseln von Italien nach Kärnten", weiß Molinari zu berichten.

"Wildtier Monitoring." Diese Erkenntnis ergab die zwei Jahre andauernde Großraubwild-Erfassung "Wildtier Monitoring Projekt Karnische Alpen" der Kärntner Jägerschaft. Dazu stellten Wildbiologen und Jäger 42 Foto- und 57 Haarfallen an bestimmten Wildwechselstellen vom Wurzenpass bis zum Nassfeld auf - sowohl auf Kärntner wie italienischer Seite. Insgesamt wurden 1292 Fotos von verschiedenen Tierarten an bestimmten Wildwechselstellen geschossen. Das Projekt in den Karnischen Alpen ist eine erste Bestandsaufnahme dieser Großraubwildarten. "Es geht in weiter Sicht um den Schutz und die Erhaltung der Wildtiere", sagt Molinari.

Stammgäste. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Neben der Pinselohrkatze, wurden in Kärnten fünf Bären als Stammgäste eindeutig nachgewiesen.

Projekt. Das Projekt geht nun in die zweite Runde und die Unterstützung für die Fortsetzung des Wildtier-Monitorings wurde von Landesjägermeister Ferdinand Gordon bekundet. Es soll bis zur Osttiroler Grenze und bis nach Eisenkappel im Rahmen eines Interreg-Projektes ausgeweitet werden. Welch enorme Brisanz dieses Projekt in sich birgt, weist der Umstand auf, dass der Landesjagdverband von Bayern großes Interesse zeigt, dieses Großmonitoring im deutschen Nachbarland umzusetzen.

WILLI ZORE

Steiermark > Graz

Wolkig
Graz
min: 9° | max: 21°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Der alte Mann und der Afritzer See

Christian Kind ist 66 Jahre alt und angelt sein Leben lang. Jeden Tag im...Bewertet mit 3 Sternen

 




Fotoserien

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch 

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch

 

Events & Tickets

Afrika! Afrika! Tipp

Afrika! Afrika!

19.03.14 Graz
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang