Fünf Jahre Religion an Kärntens Berufsschulen
Positive Bilanz: Der Freigegenstand wurde von mehr als der Hälfte der Lehrlinge besucht.
Seit fünf Jahren wird an den Kärntner Berufsschulen Religionsunterricht in Form eines Freigegenstandes angeboten. Am Dienstag zogen Bischof Alois Schwarz, Superintendent Manfred Sauer und Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) eine positive Bilanz. Im heurigen Schuljahr hat mehr als die Hälfte der Lehrlinge den Religionsunterricht besucht.
Konfessionsübergreifend.
5000 der insgesamt 9500 Lehrlinge in den Berufsschulen meldeten sich an, seit Bestehen des Projektes waren es insgesamt 20.000, hieß es bei der Direktorenkonferenz für Berufsschulen im Bildungshaus St. Georgen am Längsee. "Wir machen die Jugend zukunftsfähig, sie kann mitreden im Gespräch der Kulturen", meinte etwa der Diözesanbischof zufrieden zu der Aktion. Superintendent Sauer strich hervor, dass der Unterricht konfessionsübergreifend erfolgt. Haider bezeichnete den Religionsunterricht als weiteren Meilenstein in der Qualität der beruflichen Ausbildung, wichtig sei es, Toleranz und die nötige Sensibilität im Umgang mit anderen zu vermitteln.











