Hitze, Gewitter und das nächste Tief
Heftig geblitzt hat es am Montag in der ganzen Steiermark. Besonders hoch ist die Blitzdichte am Übergang zwischen dem Alpenvorland und Gebirge. Weiterhin Sonne und Regen.

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Tropische Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und dunkle Gewitterwolken - zumindest in Sachen Wetter gab sich die Steiermark am Montag zweigeteilt. Während das Thermometer sogar in den obersteirischen Städten Bad Aussee, Murau und St. Michael Temperaturen zwischen 30,7 und 30,9 Grad Celsius anzeigte, hagelte es am frühen Nachmittag südlich von Graz.
Hitzepole. "Das Ausseerland liegt zwar im nördlichsten Zipfel der Steiermark, durch den Föhneffekt können die Temperaturen dort dennoch relativ weit nach oben klettern", erklärt Meteorologe Friedrich Wölfelmaier von der Zamg in Graz. Die beiden Hitzepole lagen gestern mit 32,7 Grad übrigens in Hartberg und Graz-Straßgang. Die Österreich-Wertung gewann Eisenstadt mit 33 Grad.
Blitzherde. Aber nicht überall lud das Wetter zum Baden ein. Schon am frühen Nachmittag zogen Unwetter über die Süd- und Südweststeiermark hinweg. "In Wildon und Kitzeck sowie über dem Demmerkogel hat es gehagelt", so der Wetterexperte. Wahre Blitzherde sind jedoch das Grenzland zwischen der Obersteiermark und Kärnten sowie das Gebiet rund um die Fischbacher Alpen. "Die heiße Luft des Alpenvorlandes wird dort von den Bergen angesaugt", nennt Wölfelmaier einen der Gründe für das geballte Auftreten von Blitzen.
Niederschläge. Eine zweite Gewitterwelle überrollte in den gestrigen Abendstunden nochmals die Steiermark. Besonders heftig waren die Niederschläge in den Fischbacher Alpen, dem Wechselgebiet, Kalwang, Eisenerz und Alflenz bis hin nach Mariazell.
Heute soll es noch sommerlich heiß bleiben, für morgen prognostizieren die Meteorologen ein kurzes Tief. Doch bereits am Wochenende soll es mit dem Hochsommer weitergehen.











