Kein Platz für Polen am Campingplatz
Gastronomen sind über einen besonderen Fall von "Kärntner Gastfreundschaft" schockiert. Ärger mit Vorwürfen zweier Gastronomen.
Das große Geschäft war die Euro für den Stadtwerke-Campingplatz nicht, offenbar war man nur rund um das Match Kroatien gegen Deutschland ausgebucht. Jetzt hat man auch noch Ärger mit Vorwürfen zweier Gastronomen, die mit Fremdenfeindlichkeit gegenüber polnischen Gästen konfrontiert wurden.
"Keine Polen". Bei einem Standler war am 8. Juni eine rund 15-köpfige Gruppe aufmarschiert, die dringend eine Campingmöglichkeit suchte. "Kein Problem, es sind genügend Plätze frei, ist mir bei einem Anruf am Campingplatz Strandbad mitgeteilt worden", so der Mann. "Doch dann wurde nach der Nationalität der Gäste gefragt und ich erhielt die Antwort: ,Polen nehmen wir nicht'". Ähnlich ging es Minuten später einem Innenstadt-Wirt, der Plätze für zwei Deutsche suchte. "Mir ist gesagt worden, kein Problem. Nur Polen nehme man keine."
"Gerüchte". Thomas Freund, bei den Stadtwerken für Freizeitbetriebe verantwortlich, weist die Vorwürfe "als unhaltbare Gerüchte zurück". Man habe jeden Gast gerne genommen und zudem 250 Polen beherbergt. Die Gastronomen dazu: "Das ist so passiert, wie von uns geschildert. Das teilen wir Herrn Freund auch gerne persönlich mit."










