Doch kein Schwangerschaftspakt bei US-Schülerinnen
Der Fall hat schnell Schlagzeilen gemacht: Eine Gruppe junger Mädchen im US-Staat Massachusetts soll sich verabredet haben, gleichzeitig schwanger zu werden. Die Bürgermeisterin des Ortes Gloucester bestritt diese Darstellung nun aber energisch.
"Es gibt absolut keine Hinweise für irgendeinen
geplanten Blutschwur, schwanger zu werden", sagte Carolyn Kirk am
Montagabend (Ortszeit). Die dahingehende Aussage des Schuldirektors
Joseph Sullivan habe sich nicht erhärten lassen.
Äußerungen wackelig. Auf Nachfrage hätten sich Sullivans Äußerungen als wackelig
erwiesen. "Unter Druck hat sein Erinnerungsvermögen versagt",
erklärte Kirk. Sullivan wollte dazu nicht Stellung nehmen. Der
Direktor hatte dem Magazin "Time" vergangene Woche gesagt, dass eine
Gruppe Mädchen - alle jünger als 16 Jahre - einen entsprechenden Pakt
geschlossen hätten. An seiner Schule war zuvor eine ungewöhnliche
Häufung von Schwangerschaften bei Schülerinnen aufgefallen.
17 Schwangere. Insgesamt 17 Mädchen an der Gloucester High School erwarten ein
Kind, im Schnitt gibt es dort etwa vier Schwangerschaften pro Jahr.
Die Hälfte der Mädchen soll an dem Pakt beteiligt gewesen sein.










