Keine einfache Suche
Bis Ende Juni will Diözesanbischof Alois Schwarz einen neuen Generalvikar und damit Nachfolger für Gerhard Kalidz gefunden haben, der mit 1. September Stiftspfarrer von Gurk wird. Die Suche scheint nicht nur wegen des Priestermangels schwierig zu sein: Der Generalvikar als Alter Ego des Bischofs ist dessen enge Vertrauensperson.
Namen kursieren.
Kirchenintern kursieren nach wie vor die Namen Peter Allmaier (Jugendseelsorger), Engelbert Guggenberger (Spittal), Matthias Hribernik (ehemals Seelsorgeamtsdirektor), Erich Aichholzer (St. Gertraud) und Josef Marketz (derzeit Sabbatzeit in Jerusalem). Für Überraschung sorgen Hinweise, dass es Gespräche mit Karl Heinz Frankl (69) geben soll. Er war bereits unter Bischof Egon Kapellari Generalvikar (von 1985 bis 1992) und lehrt als Kirchenhistoriker an der Uni Wien, geht aber mit Sommer in Pension. Für Frankl würde sprechen, dass er die Diözese bestens kennt, als Generalvikar höchst anerkannt war und allseits geschätzt wird. Bischof Schwarz würde nach den jüngsten schweren Turbulenzen mit der Ernennung kein Risiko für neuen Wirbel eingehen.
Bischofskonferenz.
Für drei Tage ausgesetzt ist die Generalvikarssuche, wenn jetzt von Montag bis Mittwoch die Bischofskonferenz in Mariazell tagt. Nach der öffentlich gewordenen Kritik an Bischof Schwarz, dessen Führungsstil und Beratern, wird die Causa sicher besprochen, bestätigt Paul Wuthe, Medienreferent der Bischofskonferenz. Allerdings nicht als Teil der Tagesordnung, sondern beim abendlichen informellen Beisammensein.










