Kurioses Ultimatum: Wer nicht heiratet, wird entlassen
Ja-Wort oder Entlassung - das ist die große Frage, die sich Junggesellen eines iranischen Staatsbetriebs stellen müssen. Bis 21. September haben sie Zeit.

Foto © AP/APA/MontageEhe oder Arbeit?
Ein großer iranischer Staatsbetrieb hat
seinen ledigen Angestellten ein ungewöhnliches Ultimatum gestellt.
Junggesellen sollten bis zum 21. September heiraten oder eine
Entlassung in Kauf nehmen. Mehrere Tageszeitungen berichteten am
Dienstag, die Firma Pars Special Economic Energy Zone am Persischen
Golf beschreibe die Ehe als "moralische und religiöse Pflicht".
Letzte Warnung. "Leider haben einige unserer Kollegen ihr Versprechen noch nicht
eingehalten und sind immer noch Junggesellen", hieß es laut "Etemad"
in dem Rundbrief der Geschäftsleitung. Dies sei die letzte Warnung:
Wer bis zum 21. September nicht verheiratet sei, werde entlassen.
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Fakten
Bei dem Staatsbetrieb soll es sich um einen
petro-
chemischen Konzern in der Sonderwirtschaftszone Pars handeln. Dort
arbeiten vorrangig junge, allein-
stehende Männer, die bei kurzen
Vertragslaufzeiten gut verdienen und dann möglichst schnell zu ihren
Familien ins Landesinnere zurückkehren.











