Blutbad in Tokio: Amokläufer ersticht sieben Menschen
Ein Mann fuhr in der japanischen Hauptstadt mit einem Lkw in eine Menschenmenge und ging laut Presseberichten brüllend auf Passanten los: mindestens sieben Tote.

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Ein Amokläufer hat am Sonntag in Tokio
mindestens sieben Menschen mit einem Messer tödlich verletzt. Sechs
Männer und eine Frau seien im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen
erlegen, berichteten japanische Nachrichtenagenturen unter Berufung
auf die Polizei. Zehn weitere Menschen wurden verletzt. Ein
25-jähriger Japaner hatte zur Mittagszeit in der weltberühmten
Elektronik-Einkaufsgegend Akihabara wahllos auf Menschen
eingestochen. Er wurde nahe des Tatorts festgenommen.
"Ich bin einsam".
Der Täter hatte zunächst mit einem Kleinlaster Passanten
angefahren, bevor er sie mit dem Messer attackierte. "Ich bin nach
Akihabara gekommen, um Menschen zu töten", sagte der 25-Jährige der
Polizei. "Ich habe diese Welt satt. Jeder ist okay. Aber ich bin
einsam", wird der Amokläufer zitiert. Ein 19 Jahre alter Augenzeuge
sagte: "Der Mann hat einen Fußgänger erst angefahren, danach hat er
ihn angesprungen und mit dem Messer mehrere Male auf ihn
eingestochen. Dann ist er weitergegangen und hat wahllos Passanten
aufgeschlitzt."
Vergnügungszentrum.
Akihabara ist bekannt als ein Mekka für Unterhaltungselektronik
und für Fans japanischer Comics und Animationsstreifen. In dem Gebiet
nahe des Bahnhofs Akihabara hielten sich zur Zeit der Attacke viele
Besucher auf. Auch unter ausländischen Touristen ist Akihabara ein
beliebtes Ausflugsziel.
Morde.
Erst kürzlich hatte eine Serie wahlloser Morde an Passanten Japan
schockiert. Im März hatte ein 18-Jähriger in einem Bahnhof in der
Provinz Okayama einen zufällig ausgewählten Pendler vor einen
einfahrenden Zug gestoßen. Das 38 Jahre alte Opfer starb im
Krankenhaus. Kurz zuvor hatte ein 24-Jähriger in einem anderen
Bahnhof in Ibaraki auf Passanten eingestochen. Ein Mensch wurde
getötet, sieben weitere wurden verletzt.
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