Kleinbus fuhr Lkw auf: Vier schwerst Verletzte
Ukrainer krachte auf der Klagenfurter Schnellstraße frontal in Lkw. Mutter und Kind verletzt, zwei Männer in Lebensgefahr. Ursache unklar.

Foto © FF St. Veit/GlanDer völlig zerstörte Kleintransporter
Die Serie schwerer Unfälle in Kärnten reißt nicht ab: Freitag früh wurden auf der Klagenfurter Schnellstraße in Maria Saal fünf Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Unter ihnen auch ein zehn Jahre altes Mädchen.
Bild des Schreckens. Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Schreckens, als sie gegen 5.30 Uhr zur Unfallstelle auf der S37 gerufen wurden: Ein 20-jähriger Ukrainer war bei Regen mit seinem Kleintransporter ungebremst einem vor ihm fahrenden Lkw aufgefahren. Zwei Menschen waren im stark deformierten Auto eingeklemmt - und zwar die beiden Männer (40 und 32 Jahre alt), die neben dem Fahrer gesessen sind. "Um die Beiden aus dem Auto befreien zu können, mussten wir auf der Beifahrerseite die Türe entfernen. Parallel dazu wurde mit einem Spreizer auf der Fahrerseite das Armaturenbrett nach vorne gedrückt", berichtet Jürgen Sampl von der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit/Glan.
In Wrack eingeklemmt. Nach 20 Minuten konnten die beiden Männer von den Feuerwehren St. Veit, Maria Saal und St. Donat mit Hilfe von Bergebrettern aus dem Wrack befreit werden. Die Verletzten wurden vor Ort vom Notarzt versorgt und für den Transport. Die beiden Männer schwebten in Lebensgefahr. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Landeskrankenhaus Klagenfurt gebracht. Zwei weitere Insassen, eine 32-jährige Frau und ihr zehn Jahre altes Kind, wurden schwer verletzt. Sie wurden mit Rettungsfahrzeugen in Krankenhäuser gebracht. Der 20-jährige Unfalllenker wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Geschockt aber unverletzt geblieben ist der 43-jährige Lkw-Lenker aus Feldkirchen.
Ursache unklar. Die Ukrainer waren auf dem Weg nach Italien gewesen, wo sie ihren Wohnsitz haben. Die Unfallursache ist unklar. Die Strecke gilt als unfallträchtig. "Dort sind schon viele unerklärliche Unfälle passiert", sagt ein Polizist.











