In Familienfreundlichkeit liegt Kärnten österreichweit vorne
OGM-Studie zeigt hohe Zufriedenheit auf. Vor allem wegen der finanziellen Hilfeleistungen des Landes.
Mit der guten Note 2,2 (gleich wie Burgenland und Niederösterreich) bewerten die Kärntner die Kinder- und Familienfreundlichkeit im Lande. Der Österreichschnitt betragt 2,6 auf der fünfteiligen Skala. Landeshauptmann Jörg Haider und Kindergartenreferent Gerhard Dörfler konnten gestern mit dem Ergebnis der vom Land in Auftrag gegebenen OGM-Studie hoch zufrieden sein. Gewichtiger Grund für die guten Kärnten-Noten sind laut Christina Matzka von OGM die finanziellen Zuwendungen, Beispiel Gratis-Kindergarten am Vormittag.
Angebot und Nachfrage. Weitere OGM-Ergebnisse: Die Eltern-Zufriedenheit bei der Betreuung unter Dreijähriger ist mit Ausnahme der Kostenfrage "ausgezeichnet", es gebe genügend Plätze. Wobei Matzka aufzeigt: "Angebot schafft auch Nachfrage." Doch 83 Prozent sind überzeugt, dass unter Zweijährige zu Hause betreut werden sollen. Stärker als in Restösterreich werden in Kärnten - bedingt durch ländliche Regionen und Familienstruktur - Kinder unter vier Jahre zu Hause betreut. Auch Dreijährige (53 Prozent) gehen in Kärnten seltener in den Kindergarten, bei den Fünfjährigen sind es hingegen 93 Prozent. Nachholbedarf zeigt die Studie bei den Öffnungszeiten und der Nachmittagsbetreuung von Schulkindern.










