Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien erreicht neuen Höhepunkt
Rund 1.140 Quadratkilometer Regenwald sind im April verschwunden, etwa acht Mal so viel wie im März.

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Die Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes hat im April einen neuen Höhepunkt erreicht: Das geht aus Satellitenfotos hervor, die von einem Regierungsinstitut ausgewertet wurden. Rund 1.140 Quadratkilometer Regenwald sind im April verschwunden, etwa acht Mal so viel wie im März, teilte das Brasilianische Raumforschungsinstitut mit.
Illegale Rodungen. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, wird Brasilien in diesem Jahr mehr Regenwald vernichtet werden als im vergangenen Jahr. Das Umweltministerium kündigte an, gegen illegale Rodungen vorzugehen. So solle unter anderem Vieh beschlagnahmt werden, wenn Regenwald für Weiden ohne Erlaubnis abgeholzt wurde.
Mato Grosso. Am meisten Regenwald verschwand im April im Staat Mato Grosso, wo Gouverneur Blairo Maggi das Sagen hat, ein prominenter Sojabauer, der sich sich immer wieder gegen staatliche Bemühungen für den Schutz des Waldes gewandt hat.
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Noch schlimmer?
Ein großer Teil des Regenwaldes ist jeden Monat von Wolken verdeckt - im März waren es 78 Prozent, im April 53 Prozent. Unter den Wolken könnte bereits weiterer Regenwald abgeholzt worden sein.












