Natur- und Kulturführer "Grenzenlose Karawanken" erschienen
Der Kärntner Journalist und Umwelt-Aktivist Gerhard Leeb erzählt Geschichte und Geschichten aus Kärnten, Friaul und Slowenien.

Foto © Kleine Zeitung Digital/StotterLaut Gerhard Leeb bisher unter ihrem Wert verkauft: Die Karawanken
"Grenzenlose Karawanken" ist der Titel des
jetzt erschienenen neuen Buches des Kärntner Journalisten, Verlegers
und Umwelt-Aktivisten Gerhard Leeb. Der Mitbegründer der Aktion
"Feuer in den Alpen" gegen die Zerstörung dieses Lebensraumes
beschäftigt sich auf 372 Seiten sowie in rund 1.000 Fotografien,
Grafiken und Illustrationen mit der Geschichte, Kultur und Umwelt
dieser Region im Grenzgebiet zwischen Kärnten, Slowenien und
Friaul-Julisch Venetien.
Anekdoten.
In dem Buch wird dem Leser eine Landschaft vorgestellt, die bisher
"vor allem aus politischen Gründen weit unter ihrem Wert verkauft
wurde", meinte Leeb anlässlich der Präsentation seines Werkes am
Montag. Wie in seinem Buch "Naturpark Dobratsch" würzt der Villacher
auch "Grenzenlose Karawanken" mit Schilderungen und Anekdoten aus der
Vergangenheit.
Enthüllungen.
So soll etwa der Mesner in Sittersdorf im Kärntner Bezirk
Völkermarkt in früheren Zeiten um Mitternacht die Kirchenglocken
geläutet haben, damit sich die Bewohner beim Schlafen auf die andere
Seite drehten und der ortsansässige und extrem saure Wein nicht die
Magenwände durchfressen konnte. Leeb enthüllt aber auch, dass es im
slowenische Begunje auf Schloss Katzenstein ein Konzentrationslager
gegeben hat und der Jakobsweg durch Kärnten führt.
Features
"Grenzenlose Karawanken"
Das Buch ist von Gerhard Leeb, erschienen im Verlag Leeb:enszeichen, 372 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-9502379-0-0









