22 Tote in mexikanischem Drogenkrieg an einem Tag
Der Krieg der mexikanischen Drogenmafia hat einen weiteren traurigen Höhepunkt erreicht: An einem Tag wurden 22 Menschen getötet und acht davon enthauptet. Vier Köpfe wurden in Kühlboxen am Wegrand abgestellt. Bei den Köpfen wurden "Drohbotschaften" gegen Drogenbosse gefunden.

Foto © ReutersDie Tatortermittlungen laufen auf Hochtouren
Im Bandenkrieg der mexikanischen Drogenmafia sind am Freitag mindestens 22 Menschen getötet worden, acht davon wurden enthauptet. Wie die mexikanische Presse berichtete, wurden die Leichen in verschiedenen Staaten vor allem im Norden des Landes geborgen. Teilweise waren sie mit schriftlichen Botschaften an die Behörden versehen, in denen davor gewarnt wurde, weiter gegen die Drogenkartelle vorzugehen.
Leichen wurden verbrannt.
Allein in der Grenzstadt Ciudad Juárez wurden elf Leichen gefunden, einige davon verbrannt. Damit ist die Zahl der Opfer des Kampfes gegen die Rauschgiftkriminalität und der Kartelle untereinander in diesem Jahr nach Angaben der mexikanischen Staatsanwaltschaft auf rund 1.300 gestiegen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren rund 900 Menschen getötet worden.
Köpfe in Kühlboxen.
Wie die Behörden des nordwestlichen Bundesstaates Durango mitteilte, wurden an einer Ausfallstraße vier Köpfe von Unbekannten gefunden, die jeweils einzeln in Kühlboxen am Wegesrand abgestellt worden waren.
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Insgesamt wurden seit dem Amtsantritt des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon im Dezember 2006 im Kampf gegen die organisierte Kriminalität rund 4.100 Menschen getötet, darunter 450 Polizisten und Soldaten.
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