Glückloser Brown darf nicht als Wachspuppe in Madame Tussauds
Publikum stimmte "überwältigender" Mehrheit gegen einen Einzug des britischen Premiers in das legendäre Londoner Museum.

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Der glücklose britische Premierminister Gordon Brown darf nicht als Wachspuppe in das Londoner Museum Madame Tussauds. Das Publikum habe sich in einer Abstimmung mit "überwältigender" Mehrheit gegen einen wächsernen Brown entschieden, teilte Madame Tussauds nach Angaben der BBC von Donnerstag mit.
84 Prozent dagegen. Mehr als 84 Prozent der 6300 Befragten hätten sich dagegen entschieden, dass Brown vor den Parlamentswahlen ein Alter Ego aus Wachs bekommt. "Das Publikum im Vereinten Königreich will Gordon Brown derzeit einfach nicht sehen", sagte Edward Fuller, Manager der Attraktion.
Nicht gewählt
Brown hatte Blair im Juni 2007 an der Regierungsspitze abgelöst, ohne vom Volk gewählt worden zu sein.
Extrem unter Druck. Das Museum hatte nach eigenen Angaben bei Brown angefragt, ob dieser Model für die Wachsfigur stehen möge. Da nach einem halben Jahr noch keine Antwort aus der Downing Street gekommen sei, habe man eine öffentliche Abstimmung durchgeführt. Der Premier steht extrem unter Druck, nachdem seine Labour Party die Kommunalwahlen in England und Wales vor zwei Wochen haushoch verloren hatte.
"Wichtigeres zu tun". Ein Sprecher der Downing Street sagte laut BBC, der Premier hätte "Wichtigeres zu tun" als Modell für das Museum zu stehen und sich um diese Umfrage zu sorgen. Fuller betonte, gemäß der Museumsrichtlinie würde nach den Parlamentswahlen, die bis spätestens 2010 ausgerufen werden müssen, eine Figur des Premiers angefertigt, "wer immer es auch sei".
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Polit-Promis
In dem Museum stehen unter anderem Wachsfiguren von Browns Vorgänger Tony Blair und den früheren Regierungschefs Margaret Thatcher und Winston Churchill.











