Küchenbrand: 21-Jähriger erlitt Rauchgasvergiftung
21-jähriger Villacher erlitt bei nächtlichem Küchenbrand schwere Rauchgasvergiftung. Die Brandmelder im Stiegenhaus lösten den Alarm aus.

Foto © Hauptfeuerwehrwache VillachDiese Herdplatte war vermutlich Auslöser des Brandes
In Angst und Schrecken versetzte gestern ein nächtlicher Brandalarm die Bewohner eines achtstöckigen Hochhauses im Villacher Stadtteil Judendorf: Starker Rauch quoll durch das Stiegenhaus, etliche verängstigte Bewohner betätigten den Notruf.
Herdplatte an.Der Brand ging von der Garconniere eines 21-jährigen Arbeiters im zweiten Stock aus, die Ursache dürfte eine eingeschaltete Herdplatte gewesen sein.
Hinausgeschleppt.Der 21-Jährige war offenbar eingeschlafen, als der Schwelbrand ausbrach und sich giftige Rauchgase entwickelten. Gegen 3.20 Uhr wachte der Arbeiter auf und konnte sich aus der verqualmten Wohnung schleppen.
Alarmstufe II. Als er seine Tür öffnete, floss der Rauch ins Stiegenhaus und löste dort die automatische Brandmeldeanlage aus. "Nachdem wir den Brandmelderalarm hereinbekommen hatten, sind wir sofort los", berichtet Harry Geissler, Sprecher der Hauptfeuerwache Villach. "Unterwegs haben wir über Funk dann viele Notrufe der Hochhausbewohner mitbekommen, daraufhin hat unsere Einsatzzentrale auf Alarmstufe II erhöht."30 Feuerwehrleute.Somit gab es Alarm für die zuständige Orstfeuerwehr Judendorf und für den kompletten Löschzug der Hauptfeuerwache Villach. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute im Einsatz. "Als der erste Löschtrupp eintraf, fand er den 21-jährigen Mieter vor, der aufgrund einer schweren Rauchgasvergiftung vor seiner Tür kauerte", schildert Geissler.
Mieter verängstigt.Während der Arbeiter ins LKH Villach eingeliefert wurde, löschte die Feuerwehr den Küchenbrand und setzte im Stiegenhaus die mobilen Druckbelüfter ein. "Es war bis in den achten Stock alles voll von dem giftigen Brandrauch, der sich ganz oben staute", erklärt Geissler. "Die verängstigten Mieter haben wir beruhigt und sie aus dem gefährlich verrauchten Treppenhaus in ihre sicheren Wohnungen zurückgeschickt." Die genaue Brandursache wird nun von der Polizei erhoben.











