Kärnten Schlusslicht bei Standortanalyse der Bank Austria
Oberösterreich vor Salzburg und Tirol. Wien und Niederösterreich im Mittelfeld. Schlusslichter sind Kärnten und das Burgenland. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Standortanalyse der Bank Austria.

Foto © APATirol (hier im Bild der Arlberg) profitiere am stärksten in Österreich vom Tourismus
Schlusslichter des standardisierten Vergleichs sind Kärnten und das Burgenland. Oberösterreich und Salzburg liegen vor Tirol, Wien und Niederösterreich im Ranking der Bundesländer, basierend auf Wirtschaftsindikatoren. Tirol zähle laut der Untersuchung mit einem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum und einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten zu den dynamischsten Regionen Europas. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Standortanalyse der Bank Austria Konzernvolkswirtschaft, die am Dienstag von Erich Hampel, Vorsitzender des Vorstandes der Bank Austria, in Innsbruck präsentiert wurde.
32.700 Euro Durchschnitt. Der Anteil des Tourismus an der gesamten Wirtschaftsleistung Tirols erreiche mit über zwölf Prozent den mit Abstand höchsten Wert Österreichs. Fast 42 Millionen Gästeübernachtungen würden die intensive Ausrichtung der Wirtschaft auf diesen Bereich verdeutlichen. "Tirol ist ein hervorragender Wirtschafts- und Tourismusstandort. Die Tiroler Wirtschaft befindet sich aber auch in einem strukturellen Wandel, der das Potenzial hat, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes durch eine breitere, weniger vom Tourismus gekennzeichnete wirtschaftliche Basis langfristig zu stärken", meint Hampel. Das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf Österreichs liege bei 32.700 Euro. Der Spitzenwert werde in Wien mit 44.000 Euro erreicht.











