Alten Liedern fehlen junge Stimmen
Herbert Obmann, Bundesobmann des Kärntner Sängerbundes, beklagt das Fehlen der Jungen.
Wenn heute der Kärntner Sängerbund zu seiner 144. Jahreshauptversammlung zusammentrifft, wird ein Thema sicher heiß diskutiert werden: die Nachwuchssorgen. Schon anhand der Zahlen sind die offensichtlich. Von 382 Chören sind nur 27 Jugend- und drei Kinderchöre im Sängerbund vereint.
Sängerbund. Der Sängerbund ist der Dachverband für Chöre, Ensembles und Gesangsvereine. Der gemeinnützige Verein gibt eine eigene Zeitschrift heraus und hält Kurse für Sänger und Chorleiter. "Kärnten ist das Land der Sänger und deshalb liegt uns besonders am Herzen, dass diese Kultur auch erhalten bleibt", sagt Bundesobmann Herbert Obmann, der selbst 30 Jahre beim Klagenfurter Madrigalchor gesungen hat. "Wir bemühen uns auch den jungen Kärntnerinnen und Kärntnern das Singen schmackhaft zu machen", sagt Obmann. Der Sängerbund arbeitet dafür mit Schulen zusammen, um schon Kindern Musik näher zu bringen. "Außerdem richten wir spezielle Kurse aus, in denen modernere Musik, auch aus Amerika, am Stundenplan steht", erklärt Obmann.
Qualität. Den jungen Sängern im Land stellt er übrigens ein gutes Zeugnis aus. "Es mangelt nicht an Qualität." Obmanns größte Sorge gilt der ländlichen Basis. "Ein Punkt dabei ist auch, dass langjährige Musiker mit den Jungen im Chor auch zurechtkommen müssen", sagt Obmann zur Kleinen.











