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Zuletzt aktualisiert: 25.04.2008 um 18:06 Uhr

Sicherheit der Pensionen ist größte Sorge der Österreicher

"Aufsteiger" unter den drückendsten Problemen sind die Angst vor politischem Radikalismus, die Flüchtlings- und Asylantenfrage.

Eine sichere Pension - das wünschen sich die Österreicher

Foto © APAEine sichere Pension - das wünschen sich die Österreicher

Die Sicherheit der staatlichen Pensionen ist die größte Sorge der Österreicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market", deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht worden sind. "Aufsteiger" unter den drückendsten Problemen sind die Angst vor politischem Radikalismus, die Flüchtlings- und Asylantenfrage sowie, ob in Zukunft genug Energie vorhanden sein wird.

Sorgen und Kopfzerbrechen. 69 Prozent beschäftigt die Sicherheit der staatlichen Pensionen, 53 Prozent eine mögliche Erhöhung des Antrittsalters. 62 Prozent machen sich Gedanken um die Vorsorge für die eigene Gesundheit. 57 Prozent bereitet die Zukunft ihrer Kinder Kopfzerbrechen.

"Aufsteiger". Vergleicht man die aktuellen Ergebnisse mit den Daten aus dem Jahr 2004, stechen drei "Aufsteiger" ins Auge: Die Frage, wie das Flüchtlings- und Asylantenproblem gelöst werden kann, beschäftigt heute 49 Prozent - 2004 war es nur ein Drittel. Die Sorge, dass es in Österreich zu einer politischen Radikalisierung kommen könnte, hat sich von 16 auf 32 Prozent verdoppelt. Auch die Energie-Zukunft, über die 2004 nur ein Viertel der Befragten Gedanken machte, beschäftigt heute bereits 41 Prozent.

Türkei war neu. Ob es in Atomkraftwerken ehemaliger Oststaaten zu einer Katastrophe kommen könnte, fragt sich nur ein knappes Drittel. Dass Atomwaffen der früheren Sowjetunion in falsche Hände geraten könnten, befürchtet gar nur ein Fünftel. Neu im Test war die EU-Aufnahme der Türkei, um die sich immerhin 36 Prozent Gedanken machen. Ein eventueller NATO-Beitritt Österreichs bereitet 22 Prozent Sorgen, eben so viele beschäftigt die Frage, ob ein wirksames Mittel gegen AIDS gefunden werden kann.

"Absteiger" im Sorgenranking ist die Frage, wie man neue Arbeitsplätze schaffen kann. Sie sank von 44 auf 36 Prozent. Auch die Wirtschaftsentwicklung in Österreich beschäftigt deutlich weniger Befragte als noch vor vier Jahren. Diese Nennung sank von 59 auf 53 Prozent. Schlusslicht bei den Themen, über die sich die Österreicher Gedanken machen, ist die Wirtschaftsentwicklung in den ehemaligen Oststaaten. Über sie zerbrechen sich jetzt 15 Prozent den Kopf, 2004 waren es noch 18 Prozent.


Fakten

"market" hat im Zeitraum von 5. bis 19. März 510 repräsentativ für die Bevölkerung über 15 Jahre ausgewählte Personen persönlich befragt.

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Grafik © APA

Grafik vergrößernDie Sorgen der ÖsterreicherGrafik © APA

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