Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. Juli 2014 05:47 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Arzt half die Leichenteile zu beseitigen 48 Tote nach Flugzeugabsturz in Taiwan Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Arzt half die Leichenteile zu beseitigen 48 Tote nach Flugzeugabsturz in Taiwan
    Zuletzt aktualisiert: 11.04.2008 um 12:21 Uhr

    Forschung an embryonalen Stammzellen in Österreich erlaubt

    Lediglich der Embryo selbst ist gesetzlich geschützt, Herstellung der Zellen daher verboten

    Foto © AP

    Trotz Kritik von verschiedensten Seiten in den vergangenen Jahren, gibt es in Österreich keine gesetzliche Regelung für die Forschung an embryonalen Stammzellen, sie ist damit auch nicht verboten. Per Gesetz geschützt sind lediglich befruchtete Eizellen und sich daraus entwickelnde Embryonen.

    Regelung. Geregelt ist die Sache im sogenannten Fortpflanzungsmedizingesetz. "Entwicklungsfähigen Zellen (befruchtete Eizellen und daraus entwickelte Zellen, Anm.) dürfen nicht für andere Zwecke als für medizinisch unterstützte Fortpflanzungen verwendet werden", heißt es darin. Untersuchungen und Behandlungen an diesen Zellen sind nur zulässig, wenn dies zur Herbeiführung einer Schwangerschaft nötig ist.

    Forschung. Die Herstellung von embryonalen Stammzellen für Forschungszwecke ist somit nicht gestattet. Anders sieht es allerdings mit importierten, embryonalen Stammzelllinien aus. Dafür gibt es in Österreich keine gesetzliche Regelung, damit ist Forschung daran auch nicht verboten. Tatsächlich wird am Institut für Molekulare Pathologie (IMP) nach Auskunft des IMP-Forschers Erwin Wagner seit November 2007 an aus den USA importierten embryonalen Stammzellen geforscht. Um Problemen vorzubeugen hatte das IMP im Vorfeld ein Rechtsgutachten erstellen lassen.

    Contra. Kritiker solcher Forschungen führen vor allem an, dass für die Herstellung von embryonalen Stammzellen Embryonen getötet werden müssen und dass die Sache daher abzulehnen sei. Zudem gebe es mittlerweile zahlreiche Alternativen, etwa mittels adulten Stammzellen.

    Pro. Befürworter solcher Forschungen betonen, dass es dabei in erster Linie um Grundlagenforschungen, um das Verständnis von Vorgängen auf molekularer Ebene. Solche Arbeiten könnten nur zum Teil etwa an adulten Stammzellen durchgeführt werden. Außerdem fallen bei der künstlichen Befruchtung außerhalb des Mutterleibes (IVF) überzählige Embryonen an, die nach Ablauf gesetzlich bestimmter Fristen derzeit vernichtet werden müssen. Anstatt sie zu vernichten, könnten sie zur Herstellung von Stammzelllinien herangezogen werden.

    Emotional Diskussionen. Zusätzlich kompliziert werden die teils sehr emotional geführten Diskussionen durch jüngste Forschungsergebnisse. Demnach soll es einerseits möglich sein, embryonale Stammzellen zu gewinnen, ohne dass Embryonen getötet werden müssen. Andererseits meldeten Wissenschafter eine Art Reprogrammierung von adulten Stammzellen quasi auf den Stand von embryonalen Stammzellen.


    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Gewitter
      Graz
      min: 17° | max: 27°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Auftaktveranstaltung der White Nights Velden

      Zum zweiten Mal wurde in Velden die Banana Rodeo Weltmeisterschaft durch...Bewertet mit 2 Sternen

       

      Fotoserien

      Die letzte Reise der Costa Concordia 

      Die letzte Reise der Costa Concordia

       


      Events & Tickets

      Don Quijote Tipp

      Don Quijote

      26.07.14 Frohnleiten
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!