Diskussion um Handyverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln auch in Linz
Sollten alle Landeshauptstädte gemeinsam ein Handyverbot erlassen, wäre Linz dabei. Die Linz AG will aber keinen Alleingang versuchen.
Auch in Linz gibt es seit einiger Zeit eine Diskussion um ein mögliches Handyverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Linz AG zeigt sich zwar durchaus aufgeschlossen, will aber keinen Alleingang versuchen, wie Vorstandsdirektor Walter Rathberger der APA sagte. Stattdessen wolle man das Thema im Mai bei einer Tagung des Fachverbands für Schienenverkehr auf die Tagesordnung setzen. Aus der Stadtpolitik habe er allerdings negative Signale erhalten.
Abwarten. Sollten alle Landeshauptstädte gemeinsam ein Handyverbot erlassen, wäre Linz dabei, so Rathberger. Allerdings müssten vorher noch rechtliche Fragen und die Art der Kontrolle geklärt werden. Beschwerden von Fahrgästen gebe es. Sie würden sich in erster Linie auf die Lärmbelästigung beziehen, die "sicher ein Ausmaß angenommen hat, wo es nicht mehr angenehm ist". Man wolle sich aber auch wissenschaftlich mit dem Thema Strahlung auseinandersetzen, erklärte Rathberger.
"Telefonitis" eindämmen. Sollte kein Handyverbot zustande kommen, überlegt die Linz AG andere Maßnahmen, um die mobile Telefonitis in den Straßenbahnen einzudämmen. Rathberger kann sich eine Plakatkampagne vorstellen oder Durchsagen, in denen man die Fahrgäste ersucht, vom Telefonieren Abstand zu nehmen.











