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    Zuletzt aktualisiert: 04.04.2008 um 04:09 Uhr

    Ärzte mit "Ablaufdatum": Kassenverträge bald befristet?

    Niedergelassene Ärzte könnten künftig nur für je fünf Jahre einen Kassenvertrag bekommen. Dieser Punkt aus den kolportierten Sparplänen der Kassen stößt auf Widerstand.

    Foto © APA

    In den nächsten Tagen wird es ernst in Sachen Gesundheitsreform. Die Sozialpartner wollen die Endfassung jenes Sparkonzeptes vorstellen, das dem heimischen Gesundheitswesen künftig Milliardenbeträge ersparen soll. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, dann werden vor allem die niedergelassenen Ärzte - also jene mit eigener Ordination - Federn lassen müssen.

    Ergebnis. Seit Wochen werden Vorausmeldungen lanciert, die im Ergebnis auf gravierende Systemänderungen hinauslaufen. Die begehrten Kassenverträge soll es nämlich nicht mehr unbefristet, sondern nur noch für je fünf Jahre geben. Nur jener Arzt, der in dieser Zeit die Sparvorgaben der Krankenkasse einhält, soll "verlängert" werden. Die Kasse hätte damit ein Druckmittel zur Ausgabenkontrolle in den Arztpraxen.

    "Entsorgungsauftrag". Die Ärzte allerdings sind fest entschlossen, diesen "Frontalangriff auf die Freiheit der Berufsausübung" abzuwehren, wie der steirische Ärztekammerpräsident Wolfgang Routil sagt. Routil ist empört: "Wenn das kommt, dann ändert sich der Arztberuf völlig. Wir haben dann nicht mehr den Versorgungsauftrag für unsere Patienten, sondern einen Art Entsorgungsauftrag, um durch Nichtbehandlung die Kosten einzudämmen." Der Arzt sei dann nur mehr ein vorgeschalteter Kontrollbeamter im Auftrag der Kasse. Außerdem würde niemand mehr in seine Praxis investieren, weil es ja keine Zukunftssicherheit gebe.

    Widerstand. Der scharfe Widerstand hat einen Grund: Zwar machen die Ausgaben für niedergelassene Ärzte nur rund 15 Prozent der Kassen-Gesamtkosten aus, die anderen Bereiche sind aber nicht so leicht steuerbar. Deshalb dürfte sich der Schwerpunkt des Sparprogramms auf diesen Bereich konzentrieren. Ähnlich wie bei den Spitälern soll auch das Budget für Ordinationen gedeckelt werden. Routil: "Jeder derartige Einschnitt bedeutet ein Minus an Patientenversorgung."


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