Frau mit Holzklotz getötet: Täter handelte aus "reinem Frust"
Der Ehemann und die Kinder blieben unverletzt aber erlitten schweren Schock. Zwei Monate nach dem tödlichen Holzklotz-Wurf von einer Autobahnbrücke in Niedersachsen scheint die Tat aufgeklärt.

Foto © APA/EPADie 33-Jährige wurde vor den Augen ihrer Familie getötet
Ein 30-jähriger Mann wurde von der Polizei festgenommen. Er hat die Tat, bei der eine junge Mutter ums Leben kam, gestanden. Der arbeitslose Nikolai H. hatte sich zuvor als Zeuge zur Verfügung gestellt und sich dabei in Widersprüche verwickelt. Er soll heroinabhängig sein, den Holzklotz soll er von seinem Grundstück zur Brücke mitgebracht haben. Motiv für die Tat sei "reiner Frust" gewesen.
500 Hinweise gingen zwei Wochen nach der Attacke bei der Polizei ein. Anhaltspunkte für eine heiße Spur gab es zunächst
noch nicht. Unter den Hinweisen seit Veröffentlichung des
schemenhaften Phantombildes einer tatverdächtigen Jugendgruppe und
einer Fernsehfahndung sind laut Polizei viele personenbezogene
Angaben. Für
Hinweise auf den oder die Täter hatten Polizei und Staatsanwaltschaft
6.000 Euro Belohnung ausgesetzt.
Frau gestorben.
Am Ostersonntag war die 33 Jahre alte Olga K. vor den Augen ihrer
Familie in ihrem Auto von einem Holzklotz erschlagen worden, den
Nikolai H. von einer Brücke im Oldenburger Norden auf die Autobahn 29
geworfen hatte.











