Banknoten umtauschenServus, Schü!

Weiter Schillingnoten zu bunkern, wäre unklug.

 

Der Schilling, mancherorts auch zärtlich "Schü" genannt: Österreich knüpft weiter sentimentale Erinnerungen an die Währung, die 2002 endgültig vom Euro, vulgo Teuro, abgelöst wurde.

Wer ihn in Matratzen, Vorratsdosen oder anderen kreativen Behältnissen nach dem Prinzip Eichhörnchen hortet, sollte nicht mehr lang warten: Nur noch bis zum 20. April kann man den "Otto-Wagner-500er" und den "Schrödinger-1000er" aus der vorletzten Schillingserie von 1998 umtauschen. Nach Ablauf der 20-Jahres-Frist wird dann der Finanzminister zum Gewinner der Schatzsuche – und der Staat streift einen "einmaligen Sonderertrag" ein.

So ganz dürfte der Homo Austriacus den Abgang der rot-weiß-roten Währung ja nie verwunden haben. Der Umrechnungskurs 13,7603 brannte sich in so manches Hirn ein. Doch wer es sich leisten konnte, die Nostalgie-Tausender brachliegen zu lassen, sollte sie spätestens jetzt wirklich ziehen bzw. in Euros verwandeln lassen.

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