Zum ZugsunglückEs beginnt die Kleinarbeit

 

Nach dem Unglück rücken die Kräne an um aufzuräumen, damit womöglich schon heute wieder die Züge rollen. Weniger augenscheinlich und viel weniger fotogen ist, was daneben und schon davor zu laufen begonnen hat: die kriminalistische Kleinarbeit.

Mit der Auswertung aller vorliegenden Daten, mit den Einvernahmen und den technischen Untersuchungen sind zahlreiche Spezialisten betraut. Wie schwierig und zeitraubend das ist, sieht man schon daran, dass beispielsweise die zwei Lokführer noch nicht befragt werden konnten, weil sie unter Schock standen.

Eine Sonderkommission des Verkehrsministeriums und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen eingeleitet. Das alles ist notwendig und braucht seine Zeit.

Auch, oder vor allem, weil es allzu verlockend ist, zu voreiligen Schlüssen zu gelangen: Menschliches Versagen, technisches Gebrechen, eine Verspätung – das sind die ersten Tipps, die man so hören konnte, was denn zu dem fatalen Zusammentreffen von zwei Zügen in Niklasdorf geführt hat.

Man wird es sehen, aber man wird es wohl erst in ein paar Wochen sehen, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind. Auch wenn wir es mittlerweile gewohnt sind, alles sofort und in Echtzeit geliefert zu bekommen, dafür gibt es keine App.

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