HCB-SkandalEine Posse um die Ballen

 

Seit Jahren warten 12.000 mit dem Umweltgift HCB kontaminierte Heuballen aus dem Görtschitztal in Kärnten auf ihre Entsorgung.
Bloß das ist kein leichtes Unterfangen. Keiner will das Heu, auch nicht für viel Moos.

Nun hat man auch in der Steiermark Gespräche geführt, um 7000 dieser Heuballen an den Mann zu bringe. Prompt schrillen allerorts die Alarmglocken. Zu Recht, auch wenn manche dahinter Populismus wittern, weil die 7000 Ballen insgesamt gerade einmal 17 Gramm HCB enthalten.
Aber 17 Gramm sind in diesem Fall 17 Gramm zu viel, auch wenn heutzutage vermutlich täglich viel Schädlicheres in Entsorgungsbetrieben verbrannt wird.

Aber die Ballen sind mittlerweile sprachlich, politisch und ideologisch so belastet, dass wohl schon ein einziges Gramm HCB in 7000 Ballen zu viel wäre.

Und so entwickelt sich das Görtschitztaler Trauerspiel zunehmend zu einer Posse. Denn wenn sich selbst Greenpeace für eine Entsorgung der Ballen vor Ort ausspricht, versteht keiner, warum der Mist, der in Kärnten erzeugt und mit dem viel Geld verdient wurde, nicht auch dort entsorgt wird.
Ein Kärntner mit Galgenhumor drückt es so aus: "Sonst fliegt uns noch das Plastik, in das das HCB-Heu gewickelt ist, um die Ohren."

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