Zur Cybermobbing-StudieNur das gab's früher nicht

 

"Was, du hast noch nicht das neueste I-Phone? Du bist ja so was von out.“ – Ja, wenn man in der Schule unter Druck gerät, muss das nicht unbedingt am schwierigen Lehrstoff oder der Prüfungsangst liegen. Vielmehr geht’s da um Gruppenzwänge, ums Dazugehören. Als technisch und modisch Unangepasster wird man da schnell zum Außenseiter.

Das ist alles nichts Neues, Generationen von Schülern haben irgendwo zwischen Klassenprimus und Mauerblümchen ihre Rolle eingenommen. Vieles, was wir seinerzeit im Schulhof und im Klassenzimmer erlebt oder auch selbst angestellt haben, würde heute wohl unter den Begriff „Mobbing“ fallen.

Der wesentliche Unterschied zu damals: Hatte man das Schulgebäude (oder den Schülerbus) einmal hinter sich gelassen, war Schluss mit dem Schikanieren. Mittlerweile hat schon jeder zweite Volksschüler Handy oder Internetzugang, verbringen Schüler durchschnittlich drei Stunden am Tag in sozialen Netzwerken. Dort geht das Mobbing weiter – oft viel brutaler als in Angesicht zu Angesicht.

Nein, früher war nicht alles besser. Aber zumindest gab’s kein Cybermobbing – und auch kein I-Phone.

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