Mauer im RegierungsviertelBlaumilchs Kanal

Warum Ephraim Kishon ein Wiener sein muss.

 

Erinnern Sie sich an Kasimir Blaumilch? Der Geisteskranke begann nach seiner Entlassung aus der Irrenanstalt mit einem Presslufthammer mitten in Tel Aviv eine wichtige Verkehrsader aufzugraben. Die Polizei sperrte die Zufahrtsstraßen, um den Fortgang der Arbeiten zu erleichtern, Behörden machten sich auf die Suche nach den Urhebern des Baus – ohne Erfolg. Als Blaumilch das Meer erreicht, strömt Wasser in den Graben. Unter dem Jubel der Bevölkerung eröffnet der Bürgermeister den „Blaumilchkanal“, den keiner je gewollt hatte.


Rätselhaft wie die Geschichte, die der Schriftsteller Ephraim Kishon erdachte, bleiben die Vorgänge um den Bau der Mauer vor Kanzleramt und Hofburg. Kanzleramt und Innenministerium schieben einander die Verantwortung zu. Der Kanzler stoppt den bizarren Vorgang, dessen Klärung der nächsten Regierung bleibt. Bis dahin wird Regenwasser die Schächte füllen – ein Burggraben zum Schutz vor Angreifern.

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Danke für Ihr Verständnis.

Ariele
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Schilda

Und leider stehen diese Politiker zur Wahl - furchtbar. Bin neugierig, wer hier lügt - vielleicht alle, denn ein Auftrag, von dem keiner mehr was wissen will, kommt von oben!

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pinsel1954
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Treffender kann man es nicht sagen!

Danke für den Kommentar.
Kishon hätte sich sicher nie gedacht das seine Satire einmal
fast wortwörtlich auf Österreich, Wien und deren Politiker zutreffen würde.....
.....aber niemand hat den Auftrag gegeben und niemand ist schuld........zahlt ohnehin der Steuerzahler....

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