Überwachung gegen TerrorWarten bis es kracht?

Zum Zwist um mehr Überwachung gegen Terror.

 

Innenminister Wolfgang Sobotka will die Videoüberwachung verstärken, die Kameras der Asfinag zur Erfassung von Autokennzeichen dienstverpflichten, Telefonate via Internet übewachen etc. Im Kampf gegen den Terror, sagt der Minister. Die SPÖ will so nicht mitziehen.

Die Gegner der Verschärfung des Sicherheitspolizeigesetzes erhielten in der gestrigen ORF-Sendung „Hohes Haus“ Schützenhilfe durch einen Experten. Dieser erklärte, die englische Polizei sei mit ihren Überwachungsmöglichkeiten europaweit führend, geholfen habe es aber nicht, siehe London, siehe Manchester.

Wobei eine Frage nicht gestellt wurde, die vielleicht nicht expertenreif ist, aber auf der Hand liegt: Was wäre in England passiert, ohne diese verschärfte Überwachung? Wie viele Anschläge konnten verhindert werden, weil die Polizei im Zuge ihrer erweiterten Überwachung im Vorfeld Wind davon bekam und eingriff? Oder bleibt uns tatsächlich nur eines über – zu warten, bis es kracht?

Kommentare (1)

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Landbomeranze
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Mit ihrem letzten Absatz haben

sie völlig recht. Experten sind sollen ja Sachverständige sein. Für einige von ihnen gilt leider "Schwachverständige".

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