Integration von FlüchtlingenUnd jetzt der nächste Schritt

 

Die Probleme, die unsere Gesellschaft mit der Migrationsbewegung aufgeladen bekommt, sind enorm. Kriminalität, Arbeitsmarkt, Schule, Gesundheitswesen – kaum ein Feld, das nicht von den Folgen der Flüchtlingswelle der Vorjahre betroffen ist. Mit Optimismus in die Zukunft zu blicken fällt angesichts dessen vielen schwer.

Was dabei oft untergeht, darauf verweist der Soziologe und Integrationsexperte Kenan Güngör. Es gibt bereits beachtliche Erfolge, die als selbstverständlich hingenommen werden. So lernen etwa die Migranten der neuen Generation die deutsche Sprache wesentlich schneller als etwa noch die Gastarbeiter der 80er-Jahre. Auch gibt es ein starkes Bedürfnis der Geflüchteten zu lernen, wie die Menschen hier eigentlich ticken. Darum ist das Interesse an den Wertekursen größer als erwartet.

Durch sie machen diese Leute zumindest einmal Bekanntschaft mit jenen Regeln, die das friedliche Zusammenleben der Menschen in unserer Gesellschaft sichert. Der nächste Schritt ist aber der größere: Diese Regeln auch zu beachten und über jene Haltungen zu stellen, die ihnen die Religion oder Erziehung über viele Jahre vermittelt hat.

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alfons3
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Sprachkenntnisse

Klar lernen die schneller als die Gastarbeiter in den 80er Jahren. Die tun ja nichts. Die Gastarbeiter haben den ganzen Tag gearbeitet, dazu wurden sie ins Land geholt. Und ihre österr. Mitstreiter waren beim lernen nicht gerade eine enorme Hilfe:" du kommen her, du tuen das, und noch viele dieser Anordnungen". Da kann man nix lernen. Und erschwerend kamen die Lokal Idiome, von g´schert bis gänzlich unverständlich.

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