Debatte um HCB-HeuballenKärntner Misthaufen

 

Kärntens Umweltlandesrat Rolf Holub (Grüne) freute sich, eine Lösung für mit HCB verunreinigte Heuballen gefunden zu haben: Sie sollen in Niederösterreich deponiert werden. Dort ist Landtagswahlkampf, ein HCB-Import kommt da ganz schlecht an. Also ist die grüne Landessprecherin von den Kärntner Plänen überrascht und fordert Transparenz. Von Holub?

Wenn nicht einmal Parteifreunde einander vertrauen, wie soll es gelingen, das HCB-Desaster zu lösen. Aber: Die Misere wurde in Kärnten verursacht. Von einem Unternehmen, das wohl Gewinnmaximierung über Umweltschutz gestellt und Blaukalk verbrannt hat, wo es ihn nicht verbrennen durfte. Der Mist wurde in Kärnten produziert, bei uns wurde damit viel Geld verdient. Wir dürfen uns nun nicht wundern, wenn diesen Mist kein anderer haben will.

Also werden Politik und Wirtschaft überlegen müssen, das Problem bei uns zu lösen. Ehe uns das Plastik, in das das HCB-Heu gewickelt ist, um die Ohren fliegt.

Kommentare (1)

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CuiBono
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Das Florianiprinzip

wird hier gelebt, d.h. man (das sind die ursächlich für die ganze Misere verantwortlichen Politiker, Beamte und die vollkommen grenwertig agierende Firma) will jetzt auch noch andere "Häuser" anzünden.

Anstatt endlich Verantwortung zu leben und die Angelegenheit dort zu bereinigen, wo sie entstanden ist.

Der obigen Aussage "Von einem Unternehmen, das wohl Gewinnmaximierung über Umweltschutz gestellt und Blaukalk verbrannt hat, wo es ihn nicht verbrennen durfte" kann ich nicht zustimmen.
Alldieweil die Verbrennung in Ordnung gewesen wäre, hätte man mit den notwendigen und den verantwortlichen Ausführenden bekannten höheren Temperaturen verbrannt.

Mit der mittlerweile erfolgten Nachrüstung bei WP sollte es kein Problem sein, die Heuballen OHNE Umweltgefährdung zu verbrennen. Ohne das Zeug durch die Gegend zu karren und andere damit zu beglücken versuchen.

Die verantwortlichen Politiker und Beamte sind tunlichst dazu angehalten, endlich ihrer Verantwortung nach zu kommen, mit der "Aus den Augen - aus dem Sinn" Einstellung aufzuhören und KONSTRUKTIV an einer lokalen Lösung mit zu arbeiten.
Dafür sind sie da und dafür wurden sie gewählt und dafür werden sie auch nicht zu schlecht bezahlt.

Also endlich liefern und nicht nur kassieren.
Taten statt hohler Worthülsen.

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