So essen Sie sich gesund
Gesunde und ungesunde Lebensmittel: Was unserer Haut gut tut, gegen Sodbrennen hilft und wie wir Pilz- Erkrankungen aushungern.
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Darauf sollten Sie beim Candlelight-Dinner lieber verzichten: "Eiweißhaltige Gemüsesorten wie Linsen können zur Säurebildung im Körper führen", sagt Ernährungsexpertin Eva Moschinski. Um Karfiol, Kohlrabi, Brot, Pizzateig, Rohkost, kohlensäurehaltige Getränke und alles, das "luftig" gemixt wird - Mousse oder Soufflee - einen großen kulinarischen Bogen machen! Soforthilfe: Zehn Fenchelsamen passen in jede Tasche. Bei Bedarf rund fünf Minuten lang kauen.
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Pilze (Candida), die den Körper befallen, wird man meist relativ leicht wieder los. "Aber Pilze ernähren sich von Zucker", erklärt Eva Moschinski. "Bei einer Candida-Diät sollte man ihn also in jeder Form meiden." Vorsicht! Nicht nur Mehlspeisen sind Nahrung für den Pilz. Zucker versteckt sich auch in manchen Fruchtsäften, Ketchup, Senf, Grillsaucen, Limonaden, Dosenmilch, Fertiggerichten. Fruchtzucker hingegen (Obst) kann man bedenkenlos zu sich nehmen.
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Das hilft gegen Verstopfung: mehr Bewegung, genügend Flüssigkeit (ungezuckerter Kräutertee, frische Säfte), getrocknete Feigen, Joghurt mit Leinsamen. Vorsicht bei probiotischen Produkten! "Dauerhafte einseitige Zufuhr von Darmbakterien verursacht Verdauungs- beschwerden wie Blähungen. Der Darm gewöhnt sich daran und wird noch träger", sagt Moschinski. "Man sollte Probiotika wirklich nur gezielt und kurzfristig als Heilmittel einsetzen."
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Die Haut wird nach Traditioneller Chinesischer Medizin dem Organkreis des Dickdarms zugeteilt. Nach zu viel Antibiotika kann der Darm nicht mehr richtig entgiften, das passiert dann über die Haut. Deshalb bringt eine Darmsanierung meist Besserung. Süßes, Schwarztee, rotes Fleisch, Speck, Paniertes, Frittiertes meiden. Zum Salat: Leinsamenöl enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren. Unterstützend: Brennessel-, Birkenblätter- und Schafgarbentee.
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Zu viel Kaffee, Stress, oder Essen? "All das kann eine Säureüberproduktion im Körper bewirken", sagt die Expertin. Beim Essen darauf achten: "Ein Gericht sollte zu zwei Drittel basisch (z. B. Kartoffel) und zu einem Drittel sauer (z. B. Fleisch) sein." Kohlensäure meiden! Magische Frucht: Die Zitrone wird im Körper basisch. Andere Südfrüchte sind sauer. Was Babys hilft, wirkt auch bei Erwachsenen: Fenchel, Karotten, Zucchini, Haferflocken. Beruhigt: Käsepappeltee.
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Kalte Hände, Füße und ein kalter Bauch können auch Zeichen falscher Ernährung sein. "Frauen, die ständig am Abnehmen sind, frieren leicht, weil sie meist Joghurt, Blattsalate, aber kaum wärmende Speisen essen", analysiert Moschinski. Joghurt, Salat, Minze, Tsatsiki und Obstsalat werden laut Traditioneller Chinesischer Medizin den kalten Speisen zugeteilt. Gesünder wäre es, im Lokal Suppe zu essen und einmal ein paar (wenige) "Fettaugen" in Kauf zu nehmen.





