Brustkrebs: Neue Therapien geben Hoffnung
Medikamente belasten Brustkrebspatientinnen in Zukunft weniger.

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Derzeit sind mehr als 50 Formen von Brustkrebs bekannt. Ein Wissen, das sich in der Entwicklung neuer Medikamente niedergeschlagen hat. "Durch die Erkenntnis, dass gewisse Tumore auf Grund bestimmter feingeweblicher und genetischer Merkmale auf eine Behandlungsart besonders gut ansprechen, kann der Tumor gezielter bekämpft werden", erklärt der Gynäkologe Edgar Petru, Krebsspezialist am LKH Graz.
Tumor "aushungern". Der Vorteil für die Patientin: "Die Behandlungen belasten sie weniger und erhöhen auch bei ungünstiger Prognose die Überlebenschancen", zählt Petru auf. Bewährt habe sich in den letzten drei Jahren vor allem ein Medikament, das den Tumor gezielt "aushungert". "Es hemmt die Gefäßneubildung des Tumors, beeinflusst dabei aber nicht andere Körpersysteme", sagt Petru. Haarausfall, Erbrechen und Übelkeit seien nicht mehr Begleiterscheinungen während der Therapie. Die neuen Medikamente seien trotzdem nicht frei von Nebenwirkungen wie Hautausschlag oder Bluthochdruck.





