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    Zuletzt aktualisiert: 21.11.2011 um 15:04 Uhr

    Tradition und Trend

    Was haben Theodor Fontane, Carl Spitzweg, Henrik Ibsen und Georg Trakl gemeinsam? Sie waren Apotheker, die sich den Künsten zugewandt haben.

    Approbierter Apotheker und poetischer Realist: Theodor Fontane

    Foto © KKApprobierter Apotheker und poetischer Realist: Theodor Fontane

    Eigentlich ist die Herstellung von Arzneimitteln eine Kunst, und noch dazu eine der ältesten. In grauer Vorzeit lag sie in den Händen von Heilkundigen, die "ärztliche" und "apothekerliche" Funktionen in sich vereinten. Aber schon im römischen Reich und im arabischen Kulturkreis des achten Jahrhunderts gab es Ärzte und eigene "Arzneimittelzubereiter".

    "Medizinalordnung"
    Die erste gesetzliche Grundlage ihres Berufs erhielten die europäischen Apotheker von Friedrich II. Der Stauferkaiser erließ im Jahr 1241 eine "Medizinalordnung", in der Arzt- und Apothekerberuf streng voneinander abgegrenzt wurden: "Der Arzt darf keine Apotheke betreiben und nicht mit dem Apotheker zusammenarbeiten", hieß es darin, "der Apotheker muss die Medikamente herstellen und darf sie für einen gerechten Preis verkaufen".

    In den fast 800 Jahren, die seither vergangen sind, haben die Apotheker einen langen Weg vom Kräuterkundigen bis zum wissenschaftlichen Arzneimittelexperten zurückgelegt. Dass sie nicht mit dem Arzt zusammenarbeiten sollen, hat sich mittlerweile auch geändert: Die Angehörigen beider Berufsstände wissen, wie wichtig ihre Kooperation für die Gesundheitsversorgung ist.

    "Magistrale Rezeptur"
    Wie so vieles ändert sich auch der Apothekerberuf im Lauf der Zeit. Ein großer Wandel allein im vergangenen Jahrhundert wurde durch die industrielle Fertigung von Arzneimitteln herbeigeführt, die sich Mitte der 40er-Jahre durchgesetzt hat. Das heißt aber nicht, dass in der Apotheke ausschließlich Fertig-Arzneimittel abgegeben werden.

    Österreich ist bei der individuellen Zubereitung von Arzneimitteln in der Apotheke "magistrale Rezeptur" führend unter den Industrieländern. In Europa wird dieses Service außer in Deutschland oder in der Schweiz kaum mehr geboten. Ein weiterer Wandel ist derzeit voll im Gange: Die Apotheke wird zum Gesundheitszentrum, man kann sich dort individuell, anonym und kostenlos beraten lassen.


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    Bild vergrößernSeinerzeit: ein Bildnis der Apotheke aus dem Jahr 1508Foto © KK

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