Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 21:41 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Die Sieben-Minuten-Lüge Angelina Jolie hat sich Brüste amputieren lassen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wellness & Gesundheit Nächster Artikel Die Sieben-Minuten-Lüge Angelina Jolie hat sich Brüste amputieren lassen
Zuletzt aktualisiert: 14.09.2007 um 10:49 Uhr

Neuer Forschungsansatz: AIDS-Virus soll sich selbst zerstören

Schweizer Methode wurde bereits bei lebenden Säugetieren erprobt.

Das HI-Virus

Foto © APADas HI-Virus

Schweizer Forscher haben einen neuen Ansatz zur Bekämpfung des Aidsvirus entwickelt. Das Virus werde dabei dazu gebracht, sich selbst zu zerstören, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Donnerstag. Das Team gaukelte eintreffenden Aidsviren mit Hilfe eines künstlichen Erbgutschnipsels vor, dass bestimmte Viren-Genabschnitte bereits in der Zelle vorlägen. Die Viren zerstörten daraufhin ihre eigene Erbinformation. Die Strategie funktioniere nicht nur in Zellkulturen, sondern auch im lebenden Säugetier.

So funktioniert's. Der Aidserreger schleust bei einer Infektion sein einzelsträngiges Erbmolekül in das Innere einer Zelle. Diese sogenannte RNA wird dort in doppelsträngige DNA "umgeschrieben". Das ursprüngliche RNA-Molekül wird zerstört, der DNA-Doppelstrang nistet sich im ebenfalls aus DNA bestehenden Erbgut des infizierten Menschen ein. Der nicht mehr benötigte RNA-Strang wird vom Viren-Enzym Ribonuklease H zerstört.

Selbstmord. Die Gruppe um Karin Mölling von der Universität Zürich stellte nun einen künstlichen DNA-Strang her und gaukelte dem Virus somit vor, dass sein Bauplan bereits umgeschrieben worden sei. Die Viren-Ribonuklease H zerschnitt daraufhin die Viren-RNA - das getäuschte Virus beging quasi Selbstmord.

Vermehrung gedrosselt. Die Vermehrung des Virus habe sich mit den kurzen DNA-Stücken, sogenannten Oligonucleotiden, stark drosseln lassen, schreiben die Forscher. Die Methode habe auch bei Virentypen gewirkt, die gegen andere Aids-Medikamente bereits immun waren. Zudem könne die Strategie auch für die Bekämpfung anderer RNA-Viren interessant sein.


Fakten

Die Ergebnisse der Schweizer Forscher wurden bereits im britischen Fachjournal "Nature Biotechnology" (Bd. 25, S. 669) veröffentlicht.

Buchtipps

Neues zu Gesundheit

Fotolia: PhotoSG
 


Pollen im Anflug

Fotolia: doris oberfrank-list


Thermen-Genuss

 

KLEINE.tv

ReCare: "Pflege braucht irgendwann jeder"

Am 23. und 24. Mai findet in Klagenfurt die ReCare statt. Die Messe für...Bewertet mit 5 Sternen

 

Gesundheits-Newsletter

Tipps für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!

 

Übergewicht?

Pixelio/chocolat01

Vorträge, Seminare, Termine

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang