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Zuletzt aktualisiert: 10.07.2007 um 14:51 Uhr

Immer schön cool bleiben

Sport im Sommer: Eine schweißtreibende Herausforderung für den Körper. Wie das Training nicht zur Qual wird. Der Expertenrat.

Wer im Sommer sportelt, sollte unbedingt auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Foto © APAWer im Sommer sportelt, sollte unbedingt auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

Die Temperaturen klettern unerbittlich in die Höhe und die Luftfeuchtigkeit raubt einem den Atem. Folge: Die Freude am Sport ist meist gering. "Trainieren muss aber selbst bei Hitze nicht zur Qual werden", meint die Kärntner Sportmedizinerin Ines Berger-Uckermann. "Grundsätzlich spricht nichts dagegen." Was zu beachten ist:

Mittags-Pause. Es muss kein Trainingslauf zwischen elf und 17 Uhr sein, da heizt die Sonne besonders stark ein. Ideale Zeiten sind die Morgen- und Abendstunden.

Schatten-Spiele. 25 Grad stellen bereits eine hohe Anforderung an den Körper dar. Daher: Auf intensives Training verzichten. Ab 30 Grad ist Ausdauersport nur noch im Schatten (z.B. Waldläufe) oder im Wasser ratsam. Und: Machen Sie beim Laufen um Asphalt besser einen großen Bogen.

Ozonwerte checken. Kein Sport ab einer Ozonbelastung von 360 Mikrogramm. Die aktuellen Werte sind im Internet nachzulesen.

Sommerleichte Strecken. Wichtig: Den Umfang und die Intensität der Trainingseinheiten jetzt bitte nicht noch steigern - ganz im Gegenteil. Weniger ist mehr. Auch die Erholungszeiten sowie die Pausen zwischen den Trainings sollten länger sein als üblich.

Puls konstant halten. Der Puls sollte nicht höher sein als beim Sporteln zu anderen Jahreszeiten. Achtung: Im Sommer ist der Puls generell um etwa zehn Schläge höher.

Wasser-Ration. Die Faustregel: Etwa 30 Minuten vor dem Training Wasser trinken. Bereits ab einer halben Stunde Sport sollte man ein bisschen Wasser mitnehmen. Bei deutlich mehr als einer Stunde sind verdünnte Fruchtsäfte (Verhältnis 2:1) oder Elektrolyte sinnvoller.

Pastell-Farben. Die ideale Sportbekleidung ist luftig und in heller Farbe gehalten. Funktionswäsche kühlt gut und lässt den Schweiß durch, während ihn Baumwolle aufsaugt. Auch gut bei Hitze: Netzeinsätze in der Kleidung, helle Schirmkappen und natürlich Sonnenbrillen.

Die Extraportion Creme. Eincremen nicht vergessen! Am besten eine halbe Stunde vor dem Training. Ideal sind fettarme Lotionen. Fette Cremen können nämlich schnell die Poren verstopfen und das Schwitzen verhindern.

Auf den Körper hören./b> Hohe Sensibilität für den eigenen Körper ist gerade in hitzigen Zeiten wichtig. Bei Schlappheit, Schwindel und Übelkeit: Training sofort abbrechen.

Jakob Traby

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