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    Zuletzt aktualisiert: 07.05.2007 um 12:04 Uhr

    Schlaf macht schlau

    Warum Mittel gegen Heuschnupfen müde machen und wie Sie trotz Sodbrennen gut schlafen.

    Foto © APA

    Wir taumeln wachen Auges in die Verblödung: Zu wenig Schlaf macht dumm. Ein Experiment weckte die Forscher auf - bei 48 jungen Erwachsenen wurde das durchschnittliche Schlafbedürfnis von siebeneinhalb Stunden auf bis zu vier Stunden reduziert. Die Ergebnisse jener Tests, die sie im Wachzustand machen mussten - in Sachen Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit - fielen immer schlechter aus, je weniger sie schlafen durften.

    Wir lernen daraus: Gesunder Schlaf ist lebensnotwendig. Unsere Muskeln wachsen nach dem Training im Schlaf, unser Gehirn kann Erlebtes verarbeiten, wir erholen uns. Aber wir sollten endlich die Mythen rund um den Schlaf aus den Federn werfen! Wolfgang Mallin, Generalsekretär der Österreichischen Schlafgesellschaft, hat uns unterstützt, aufweckende Antworten zu jenen sechs Halbwahrheiten zu verfassen, die wir in Zukunft lieber ruhen lassen sollten:

    1. Der Schlaf vor Mitternacht ist natürlich der gesündeste.
    Denkste! "Es gibt Morgen- und Abendmenschen, das hängt mit der inneren Uhr zusammen. Es ist egal, ob jemand vor oder nach Mitternacht ins Bett kommt. Entscheidend ist, dass er anfangs durchschläft und in den Tiefschlaf versinkt", erklärt Mallin.

    2. Viele Pölster tun dem Schlaf gut, weil man sich so richtig rein kuscheln kann.
    "Ein Kissen reicht. Zu viele Pölster tun der Halswirbelsäule nicht gut." Bei Sodbrennen sollte man das Kopfende des Bettes (wenn möglich) höher stellen. Und es gibt natürlich spezifische Schlafpositionen für Kranke - Herzpatienten schlafen besser im Sitzen.

    3. Eine Siesta macht nur Sinn in den wärmeren Regionen, weil es um die Mittagszeit dort viel zu heiß ist. Bei uns bringt das nichts.
    "Neuen Erkenntnissen zufolge wirkt sich ein Mittagsschlaferl sogar auf das Herzkreislauf-System positiv aus. Jeder hat einen Tiefpunkt um die Mittagszeit, vor allem dann, wenn man etwas gegessen hat." SiestaZeitrahmen: "15 bis 30 Minuten reichen."

    4. Vier, fünf Stunden Schlaf sind genug, man braucht nicht mehr.
    Es gibt Menschen, die Kurzschläfer sind und mit vier, fünf Stunden Schlaf auskommen. Aber sie sind nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Zuwenig und unruhiger Schlaf kann übrigens dumm machen, guter Schlaf schlau (siehe Anfang). Forscher haben herausgefunden, dass Schlafmangel dick macht, weil der Stoffwechsel Ruhephasen benötigt. Die Blutwerte von Menschen mit wenig Schlaf zeigten jenes Bild, das normalerweise Menschen mit hohem Risiko für Diabetes und Herzinfarkt aufweisen. Als Faustregel für die Schlafzeit von Erwachsenen gilt: acht Stunden, plus/minus eine Stunde.

    5. Restless legs (zuckende Beine) beruhigen sich im Schlaf. Es gibt mehrere Ursachen: In Stressphasen sind Zuckungen in den Beinen normal. Mallin dazu: "Wenn es sich tatsächlich um eine Schlafstörung, die so genannten 'Restless Legs' handelt - die Symptome verstärken sich, wenn es unter der Bettdecke besonders warm ist und werden schwächer, wenn man sich bewegt -, lässt sich das leicht behandeln. Das Ganze muss aber vom Arzt von anderen Krankheiten abgegrenzt werden. Es kann sich zum Beispiel ja auch um eine Begleiterkrankung bei Zuckerkrankheit handeln."

    6. Medikamente bringen uns um den Schlaf.
    Vorsicht ist geboten! Man sollte beim Arzt oder Apotheker bei jedem Medikament nachfragen. Es gibt etwa Alltags-Medikamente wie viele Mittel gegen Heuschnupfen, die müde machen.

    DIDI HUBMANN

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