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    Zuletzt aktualisiert: 12.08.2012 um 22:17 UhrKommentare

    Harte Wochen für Allergiker

    Alarmstufe Rot herrscht derzeit unter Allergikern: Beifuß und Ragweed blühen, ihre Pollen können schwere Allergien auslösen. Das Wetter begünstigt die Blüte heuer zusätzlich - und es trifft besonders den Süden.

    Foto © APA

    Im günstigsten Fall Taschentücher einpacken, im schlimmsten Fall mit einem Asthmaanfall rechnen: Darauf müssen sich die Allergiker hierzulande ab sofort einstellen. Mit Beifuß und Ragweed beginnen nun jene Pflanzen zu blühen, deren Pollen äußerst aggressiv sind und schwere Allergie-Symptome wie eben Asthma auslösen können.

    Und heuer dürfte die Belastung stark ausfallen: Denn Blühbereitschaft und -intensität hängen nicht nur von der Temperatur, sondern auch von den Lichtstunden und der Regenmenge ab. "Die Witterung der vergangenen Monate hat ein recht gutes Klima für Beifuß als auch Ragweed geschaffen", berichtet Uwe E. Berger vom Österreichischen Pollenwarndienst. Das dürfte in den kommenden Tagen so bleiben: "Vor allem im Oberen Murtal, dem Gurktal, in Oberkärnten und in Osttirol dürfte es am Vormittag sonnig sein. Am Nachmittag oder abends hingegen können lokal gewittrige Regenschauer niedergehen", berichtet Reinhard Prugger von meteo experts. Heute soll das Thermometer rund 23 Grad anzeigen, ab morgen geht es mit den Temperaturen wieder bergauf, bevor am Donnerstag die nächste Schlechtwetterfront anklopft.

    Vor allem Süden betroffen

    Was die Zahl der Betroffenen angeht, ist diese in den vergangenen Jahren stetig angestiegen: "20 Prozent der Pollenallergiker reagieren mittlerweile mit starken Heuschnupfensymptomen auf Ragweed", weiß der Leiter des Pollenwarndienstes. 90 bis 100 Millionen Euro würden jährlich in die Behandlung fließen. Beobachtbar ist der Pollenflug vor allem im Osten und Süden Österreichs. Besonders viele Pflanzen finden sich in Flusstälern und an den Straßenrändern der Hauptverkehrsrouten. Der Schwellenwert liegt bei 10 bis 15 Pollen pro Kubikmeter Luft, sensible Patienten reagieren bereits ab drei Pollen pro Kubikmeter.

    Nicht gänzlich unterbinden, aber besser prognostizierbar machen soll den Pollenflug ab 2013 übrigens eine neue Computer-Software: "Da mit dieser aus Windrichtung und -geschwindigkeit mit eingerechnet wird, kann die Entwicklung über ganz Europa beobachtet werden." Und noch eine gute Nachricht: Der Gräserpollenflug soll bald vorbei sein - zumindest für dieses Jahr. Artikeltyp: Factbox KICKER: LEXIKON


    Fakten

    Eine Allergie wird durch eine Abwehrreaktion des Körpers verursacht. Das Immunsystem wehrt sich gegen fremde, an sich harmlose Stoffe, die es als Bedrohung einstuft.

    Besonders häufig treten Allergien gegen Pflanzenpollen auf. Die Reaktion äußert sich meist durch Reizung der Schleimhäute, Bronchien und der Haut.

    Es gibt heute mehrere Therapiemöglichkeiten.

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