"O-Arm" ermöglicht präzise Eingriffe
Fortschritt bei der Wirbelsäulen-Chirurgie: "Dreidimensionale" OP als steirische Novität im LKH Stolzalpe.

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Wirbelsäulen-Operation im LKH Stolzalpe: Die "gleitenden" Wirbel eines Patienten bedürfen der Stabilisierung, Primarius Roman Radl und sein Team hängen den Wirbelkanal ein. Ein Eingriff, der durch ein brandneues dreidimensionales Bildgebungssystem punktgenau durchgeführt werden kann: Österreichweit ist die Stolzalpe das dritte, in der Steiermark das erste Haus, welches über einen derartigen "O-Arm" verfügt. Und durch die jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Wirbelsäulen-Chirurgie einmal mehr die Skalpellführung übernimmt: "Es gibt bereits Anfragen von Gastärzten aus der ganzen Welt", berichtet Radl.
Kein Wunder, die Wirbelsäule steht durch die Vergewaltigung unseres Bewegungs- in einen Sitzapparat, zu wenig Bewegung und Übergewicht im Rampenlicht der Reparaturmedizin, allein auf der Alpe erleben die Wirbelsäulen-Operationen einen Anstieg um 50 Prozent. Das neue Gerät ermöglicht einen optimalen Einsatz bei solch hochpräzisen Eingriffen. Roman Radl: "Die Operationen werden kürzer und sicherer." Was nicht zuletzt den beeindruckenden Preis von rund 800.000 Euro anders aussehen lässt - eingespart wird kurz und bündig Zeit, nach Jahren amortisiert sich laut dem Mediziner die Investition.
Im Bereich der Wirbelsäule ist das dreidimensionale Navigieren auch für den Chirurgen eine spannende Neuheit, alle bisher auf der Stolzalpe durchgeführten Eingriffe verliefen laut Radl erfolgreich. Der Leiter der Orthopädischen Abteilung kann sich künftige "Hybrid-Operationen" auch für aufwendige Eingriffe im Bereich des Beckens vorstellen.

















