Wenn die Schulter schmerzt
Erste Hilfe bei Schulterproblemen: Wie Sie Symptome deuten und welche Therapien es gibt.

Foto © Fotolia: Robert Kneschke
Die größte Stärke ist auch die größte Schwäche: Das Schultergelenk besitzt die höchste Beweglichkeit im Körper. Aber die Stabilität leidet unter dem großen "Spielraum". Und immer mehr Menschen leiden an Schulterproblemen, selbst Superstars wie Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone ließen sich zuletzt gemeinsam in den USA behandeln.
Georg Lajtai, medizinischer Leiter der Privatklinik Maria Hilf Klagenfurt und Schulterspezialist, den auch Sportstars wie Thomas Morgenstern konsultieren: "Die Schulter setzt sich aus vielen Gelenken, Bändern und Muskeln zusammen. Das Zusammenspiel ist feinstens abgestimmt. Das erschwert aber auch eine Diagnose, weil man extrem viele Parameter beachten muss."
Neben der Frozen Shoulder, ausgekegelten Gelenken (Luxationen) und Arthrose/Arthritis gibt es eine Reihe von weiteren Problemen. Etwa die Knochennekrose: Ein Oberarmbruch kann Blutgefäße verletzen, die Versorgung des Oberarmkopfes ist nicht mehr gegeben. So kann es zum Absterben des Knochens kommen. Symptome: stumpfe, anhaltende Schmerzen, sowohl bei Belastung als auch bei Nachtruhe. Bringen Physiotherapie/Infiltrationen keine Besserung, stehen verschiedene Operationen zur Wahl.


















