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    Zuletzt aktualisiert: 25.09.2011 um 19:03 UhrKommentare

    Essstörungen nehmen drastisch zu

    Ärzte schlagen Alarm: Die Fälle von Essstörungen explodieren. Immer mehr Menschen sind viel zu dick oder zu dünn oder ernähren sich zwanghaft gesund. Die Zahl der schwer Betroffenen hat sich in den vergangenen 20 Jahren verzehnfacht. Die Vorliebe für Extreme könnte ein Grund dafür sein.

    Orthorexie - Zwang zu gesundem Essen - im Kommen

    Foto © Fotolia / Simon EberlOrthorexie - Zwang zu gesundem Essen - im Kommen

    Übergewichtige leben nicht nur ungesund, sie speichern ihr Fett auch viel länger als angenommen. Das haben Wissenschaftler der Wiener Universität im Rahmen einer internationalen Studie herausgefunden. Demnach dient das menschliche Fettgewebe als "Sparkasse" für Fettsäuren, die es in der chemischen Form von Triglyceriden speichert. Bei Normalgewichtigen liegt das durchschnittliche Alter dieser Triglyceride bei 1,3 Jahren - unabhängig von Alter oder Geschlecht. Übergewichtige hingegen zeigen sowohl eine um die Hälfte erhöhte Fettaufnahme als auch eine längere Speicherdauer von 2,1 Jahren.

    Orthorexie - Zwang zu gesundem Essen - im Kommen

    Dazu passend sind die aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums, aus denen hervorgeht, dass mehr als 200.000 Österreicher zumindest einmal in ihrem Leben an einer Essstörung erkrankt waren. Das Krankheitsbild, das am häufigsten auftritt, ist laut dem Wiener Mediziner Christian Matthai die Fettsucht, gefolgt von Magersucht und Orthorexie, dem Zwang zu gesundem Essen. "Ich denke, dass da ein gesellschaftliches Problem dahinter steckt. Menschen lieben Extreme. Das gesunde Mittelmaß, das auch bei der Ernährung zu befürworten wäre, wird immer uninteressanter", so der Fachmann.

    Dramatisch: Betroffen von Essstörungen sind vor allem junge Menschen - 90 bis 97 Prozent sind Mädchen oder junge Frauen. Die Zahl der Erkrankten hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verzehnfacht. Dabei ist diese Zahl nur die Spitze des Eisberges, da sie nur die wirklich schwer Erkrankten widerspiegelt, die im Krankenhaus behandelt wurden.

    Von allen 15- bis 20-jährigen Mädchen in Österreich leiden 2500 an einer Magersucht, mehr als 5000 an einer subklinischen Essstörung, also an einer leichteren Verlaufsform. Unter den 20- bis 30-jährigen Frauen findet man mindestens 6500 mit Bulimie. Das Problem sei als Krankheit zu sehen und nicht als Laune, betont Psychotherapeutin Anna Weyberg-Kubesch. "Die Essstörung ist ein Symptom für tiefer liegende Probleme." Meist seien frühe Gewalterfahrungen, sexuelle Gewalt, Leistungsdruck oder das jeweils herrschende Frauenbild in Verbindung mit den Störungen zu sehen. Besonders erschreckend: Auch immer mehr Kinder leiden schon darunter.


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