Bilanz: Einen Tag essen, einen Tag fasten
Macht diese Lebensweise tatsächlich glücklicher? Vier Redakteurinnen haben die "10in2"-Methode des Kabarettisten Bernhard Ludwig getestet.

Foto © Scheriau
Dicke Freunde, von wegen!
"Wie schon vermutet: Dicke Freunde sind wir definitiv nicht mehr geworden, das "10in2"-Ernährungsprogramm und ich. Das versprochene Glücksgefühl wollte sich überhaupt nicht einstellen und dank des unregelmäßigen Essen gibt's nach je fünf Ess- und Nulltagen die pfundige Bilanz von plus einem Kilo." BIRGIT PICHLER
Völlig aus dem Lot
Ja, ich kann es schaffen, ohne Nahrung auszukommen. Aber will ich das? Nein! Worauf ich mich freue? Auf das Zurück zum normalen Essrhythmus. Nicht des Hungers wegen - den kann ich unterdrücken - vielmehr, um den nach zwei Wochen verwirrten Körper wieder ins Lot zu bringen. "10in2": Nichts für mich! MARTINA STIX
Fasten - aber nur ab und zu
"Sechs Tage ohne feste Nahrung, sechs Tage normal essen: Glücklicher bin ich dabei nicht geworden. Aber dafür um zwei Kilo leichter. Als Lebenskonzept passt die "10in2"-Methode nicht in meinen Rhythmus, sie nimmt mir zu viel Spontanität. Zwischendurch Fasttage einlegen? Ja, das tut mir tatsächlich gut." PETRA PRASCSAICS
Danke, Herr Apotheker
Es ist nichts geworden aus mir und dem Fasten. Und nein, ich bin nicht schuld, ich hatte die Grippe. Ehrlich! Und als mir der Apotheker mit den Worten "Wenn Sie zu den Mitteln nichts essen, kriegen S' Magenprobleme" den Schweiß auf die Stirn getrieben hat, war es endgültig aus mit "10in2". Gott sei Dank."ANDREA STANITZNIG

















