Rund 5,5 Milliarden Menschen ohne Nichtraucherschutz
Mehr als 94 Prozent der Weltbevölkerung wird der WHO zufolge nicht durch Nichtraucherschutzgesetze geschützt. Daher sterben rund 600.000 Menschen jährlich an den Folgen des Passivrauchens.

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Diese Menschen seien der häufigsten vermeidbaren Todesursache ausgeliefert, teilte die Weltgesundheitsorganisation am Mittwoch in ihrem Bericht "Global Tobacco Epidemic" mit. Eine Politik, die Nichtraucher schütze, sei aber unabdingbar, um die gesundheitsschädigenden Folgen des Passivrauchens zu verringern.
Laut WHO sterben jedes Jahr rund 600.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Der wirtschaftliche Schaden belaufe sich auf mehrere Milliarden Dollar. Durch das Rauchen sterben insgesamt jedes Jahr mehr als fünf Millionen Menschen. Wenn nicht rasch gehandelt werde, könne die Zahl bis zum Jahr 2030 auf acht Millionen steigen, erklärte die WHO.
Es gibt Fortschritte
Zwar machte die WHO einige Fortschritte aus: 2008 verabschiedeten Kolumbien, Dschibuti, Guatemala, Mauritius, Panama, Sambia und die Türkei Nichtraucherschutzgesetze. Weltweit sind es damit 17 Länder. Doch viele Menschen stürben, wenn die Regierungen nicht rasch handelten, erklärte die WHO. "Die Tatsache, dass 94 Prozent der Weltbevölkerung nicht durch Nichtraucherschutzgesetze geschützt sind, zeigt, dass noch sehr viel mehr Arbeit zu tun ist", sagte WHO-Experte Ala Alwan.
Die Wissenschafter sind sich einig, dass Passivrauchen die Gesundheit schädigt und tödliche Krankheiten verursacht. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Raucher in den reichen Ländern wie den USA, Japan und in Westeuropa gesunken. Dagegen greifen in den Entwicklungsländern immer mehr Menschen zu Glimmstängeln.


















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