Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 23. Oktober 2014 08:03 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
     
    Ärzte bekommen Prämie für Demenz-Diagnosen Ebola-Patient in Leipziger Klinik gestorben Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wellness & Gesundheit Nächster Artikel Ärzte bekommen Prämie für Demenz-Diagnosen Ebola-Patient in Leipziger Klinik gestorben
    Zuletzt aktualisiert: 05.06.2009 um 23:57 UhrKommentare

    Was wir vom Inder lernen können

    Ayurvedische Küche ist mehr als Linsen mit Reis - Sie hat Konzept: Eine kleine Einleitung.

    Foto © APA

    Wer glaubt, eine Ernährung nach Ayurveda erfordere allerlei exotische Zutaten wie Ghee, Ajwain, Trikatu oder Asafoetida, der irrt. Denn: Mit ein wenig Know How lässt sich traditionell Indisches spielerisch österreichisch interpretieren. Ashish Balla, Ayurveda-Arzt im Kurhaus Schärding und der Koch Nicky Sitaram Sabnis beschreiben die wichtigsten Zutaten:

    1."Ein Grundprinzip nach Ayurveda ist die Verwendung frischer, regionaler Zutaten", erklärt Balla. Und: Bitte selbst kochen! Tiefkühlkost und Fertiggerichte schwächen die Leistung.

    2.Je einfacher die Kost, desto besser kann sie der Stoffwechsel verdauen. "Das stärkt das Lebensfeuer Panis."

    3.Neben dem Lebensfeuer beschreibt Ayurveda das Verdauungsfeuer Agni als wichtigstes Gesundheitsbarometer.

    4.Nicht jedem tut Salat gut. Entscheidend ist, welcher Konstitutionstyp (siehe Test rechts oben) zutrifft. Salat wirkt kühlend, bei zierlichen, lebendigen Personen (Pitta-Typen) kann er Kältegefühl verursachen.

    5.Ein Tageszyklus ist in Doshas (siehe rechts) unterteilt: "Das bedeutet, dass man besonders am Abend kalte und rohe Speisen meiden sollte." Rohkost bitte mittags essen, dann ist das Verdauungsfeuer am größten.

    6.Unabhängig von Größe und Gewicht gilt: Eine Portion sollte in beide Hände passen. Drei Portionen pro Tag reichen.

    7."Die empfohlene Flüssigkeitsmenge richtet sich nach den Konstitutionen", sagt Balla. Der Kapha-Typ brauche weniger Flüssigkeit als der Pitta-Typ.

    8.Würzen, würzen, würzen. Lautet das Motto. In der Ayurveda-Küche geht man von sechs Geschmacksrichtungen aus: süß, salzig, sauer, bitter, herb und scharf. "Wir brauchen alle Geschmacksrichtungen - der eine eben mehr süß, der andere mehr salzig", sagt Sitaram Sabnis.

    9.Wer würzt, gleicht die Eigenschaften von Speisen aus. Beispiele: Ein kräftiges Senf-Öl-Dressing "wärmt" kühlen Salat. Oder: Saure Lebensmittel regen die Verdauung an. Süßes (dazu zählt etwa auch Getreide) nährt.

    10.Die wichtigste Zutat: "Liebe - im Leben und in der Küche", sagt Sitaram Sabnis.

    JULIA SCHAFFERHOFER

    Foto

    Foto © Kleine Zeitung

    Foto © Kleine Zeitung

    Kapha-Typ

    Kapha-Typen sind ruhige, beständige Wesen, schwere kalte Kost fördert das Kapha noch. Besser: leichte, warme oder scharfe Speisen.
    Gemüse: Roter Paprika, Auberginen, Blattgemüse, Chili, Okraschoten, Staudensellerie.
    Getreide: Amaranth, Buchweizen, Dinkelflocken, Bulgur, Reis, Hirse, Polenta, etc.
    Obst: Äpfel, Granatäpfel, Grapefruits, Trauben, etc.
    Milchprodukte: fettarme Kuh-/Ziegenmilch, Tofu.

    Tierisches: z.B. Fisch, Kaninchen, Huhn, Pute.

    Pitta-Typ

    Der Pitta-Typ hat schon genug Feuer in sich und sollte daher auf Scharfes verzichten. Kühlende Speisen und Getränke sind ideal.
    Gemüse: Blattgemüse, Paprika, frischer Koriander, Blattsalat, Spargel, Gurken, Sprossen.
    Getreide: Basmatireis, Gerste, Hirse, Hafer.
    Obst: z.B.Ananas, Marillen, Beeren, Orangen.
    Milchprodukte: Buttermilch, Frischkäse, Sojamilch, Milch, Butter.
    Tierisches: Eier, Geflügel, Kaninchen.

    Vata-Typ

    Der Vata-Typ ist von seiner Persönlichkeit sprunghaft genug - er braucht erdende Kost wie Suppen, Eintöpfe, Gemüsegerichte.
    Gemüse: Kürbis, Lauch, Karotten, Spargel, Oliven, Süßkartoffeln, Tomaten, Zucchini.
    Getreide: z.B. Amaranth, Dinkel, Gerste.
    Obst: z.B. Äpfel, Bananen, Feigen, Kiwis.
    Milchprodukte: Butter(milch) gesalzen, Kefir, Joghurt, Hartkäse, etc..
    Tierisches: Eier, Ente, Fisch, Huhn, Pute, Reh.

    Mehr Wellness & Gesundheit

    Mehr aus dem Web

      Pollen in der Luft

      Fotolia: doris oberfrank-list




      Thermen-Genuss

       

      KLEINE.tv

      Querschnittsgelähmter kann wieder gehen

      Ein Londoner Neurologe hat es geschafft, mit Hilfe von Nervenzellen der ...Noch nicht bewertet

       

      Gesundheits-Newsletter

      Tipps für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!

       

      Übergewicht?

      Pixelio/chocolat01

      Vorträge, Seminare, Termine

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!