Fenster und Balkone als Todesfallen für Katzen
Geöffnete und gekippte Fenster sowie Balkone sind Gefahren für Zimmertiger. Gesetzgeber schreibt Anbringen von Schutzvorrichtungen vor.

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Marina Zuzzi-Krebitz, Tierschutzombudsfrau des Landes, schlägt Alarm: "Innerhalb von nur 24 Stunden wurden vor ein paar Tagen in eine einzige Tierklinik in Kärnten vier schwer verletzte Katzen gebracht. Allen war ein geöffnetes beziehungsweise gekipptes Fenster zum Verhängnis geworden."
Katzen sind neugierig
Gerne schlüpfen sie in ein Kippfenster, wo sie abrutschen, stecken bleiben und so schwere Verletzungen an den inneren Organen erleiden können, dass sie binnen kurzer Zeit sterben. Aber auch ein Balkon oder ein offenes Fenster kann zur Todesfalle werden, etwa dann, wenn das Tier nach einem Insekt oder einem Vogel tatzen möchte. Eine abrupte Bewegung kann die Katze rasch aus dem Gleichgewicht bringen. Stürzt das Tier aus größerer Höhe in die Tiefe, ist die Wucht des Aufpralls so hoch, dass ihn die Katze nicht mehr abfangen kann. Auch wenn eine Verletzung für den Tierbesitzer nicht sofort offenkundig wird, sollte man die Katze zum Tierarzt bringen.
Schutzvorrichtungen
"In der Stadt finden bereits mehr Katzen durch Fensterstürze den Tod als durch Verkehrsunfälle", sagt Zuzzi-Krebitz und führt fort: "Daher hat der Gesetzgeber Konsequenzen gezogen und schreibt Katzenhaltern vor, Fenster und Balkone mit entsprechenden Schutzvorrichtungen auszustatten." Dieser Schutz ist durch Gitter oder reißfeste Netze, die im Handel erhältlich sind, leicht in die Praxis umzusetzen. Kippfenster können mit speziellen Einsätzen versehen werden, die Verletzungen verhindern.





