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Zuletzt aktualisiert: 29.08.2008 um 12:15 UhrKommentare

Miezen mögen neutralen Geruch

Der Verein für Konsumenteninformation hat Katzenstreu getestet. Nur sieben Produkte "gut".

Foto © AP

Rund 1,5 Millionen Miezen schnurren in österreichischen Haushalten - ebenso groß ist wohl die Zahl der Katzenkistchen. Am besten füllt man den stillen Ort mit klumpender Streu, die bei Kontakt mit Flüssigkeit kleine Brocken bildet. Doch Klumpstreu ist nicht gleich Klumpstreu, wie die Ergebnisse eines Tests des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zeigen. Die Wertung "sehr gut" erreichte nämlich keines der 23 untersuchten Produkte, nur sieben wurden mit "gut" beurteilt.

Klumpstreu. Die meisten Katzenhalter greifen mittlerweile zu Klumpstreu, denn durch die Saugfähigkeit können die gebildeten Brocken mit einer Schaufel entfernt werden und die restliche Streu bleibt im Kistchen. Dies führt zu einem niedrigeren Verbrauch und geringeren Kosten. Vor allem bei der Staubentwicklung und bei der Verschleppung von Körnchen durch die Katzen sind laut "Konsument" aber alle getesteten Produkte noch verbesserungswürdig.

Testergebnis. Am besten schnitt die Streu von Premiere ab, die auch zu den günstigsten zählt. Ebenfalls mit "gut" beurteilt wurden die Produkte von "Quality First", "Cat's Best", "Bio Plus", "Pfötchen", "Cats Plus" sowie von "Extreme Classic". Die restlichen Streuen wurden als "durchschnittlich" bewertet, lediglich die "Bioclean Katzenstreu" von "Fit und Fun" erhielt ein "weniger zufriedenstellend", da ihr eine schlechtere Saugfähigkeit als die Konkurrenzprodukte attestiert wurde. Die stablisten Klumpen bildete die einzige auf organischer, also auf pflanzlicher Basis hergestellte Streu "Cat's Best ÖkoPlus", die auch in puncto Saugfähigkeit am besten abschnitt.

Tipps. Am liebsten mögen die Samtpfötchen ein neutral riechendes Kistchen, parfümierte Streu schmeichelt eher den Nasen der Katzenhalter, so "Konsument"-Experte Christian Undeutsch. Auch sollte die Streu regelmäßig zur Gänze erneuert und die Miezentoilette immer vorher ausgewaschen werden. Um zu verhindern, dass der Toiletteninhalt im ganzen Haus verteilt wird, kann beispielsweise eine Teppichfliese vor dem Abort helfen.

Praxistest. Unter die Lupe genommen wurden die Streuen im Labor und in der täglichen Anwendung. Der Anteil von Feinpartikeln und die Überprüfung der Ergiebigkeit, d. h. die Saugfähigkeit und die Klumpenbildung, flossen zu 30 Prozent ins Urteil ein. Beim Praxistest zählten die Kriterien Geruch, Entfernen von Ausscheidungen sowie Staubbelastung und Verschmutzung.


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